Landesweit / Dienstag, 11.Mai.2010

Politikwissenschaftler über Pro NRW: Rechtspopulisten stark in Städten mit hohem Ausländeranteil

Der Politikwissenschaftler Andreas Blätte hat sich gegenüber dem Evangelischen Pressedienst „besorgt“ über das Pro-NRW-Wahlergebnis geäußert: Die Bürgerbewegung Pro NRW, die erstmals zu einer Landtagswahl antrat, habe mit 1,4 Prozent ein zu beobachtendes Einstandsergebnis erzielt, sagte der Professor an der Universität Duisburg-Essen.

Weiter wird Blätte im Hamburger Abendblatt wie folgt zitiert:

Der Abstimmerfolg der rechtspopulistischen Gruppierung „Pro NRW“ am Sonntag muss nach Ansicht des Politikwissenschaftlers Andreas Blätte von der Universität Duisburg-Essen „sehr aufmerksam beobachtet“ werden. Die Rechtsaußen-Partei, die erstmals bei einer Landtagswahl antrat, hatte 1,4 Prozent der Stimmen erhalten. Pro NRW weise starke regionale Differenzen auf, sagte Blätte. In Gelsenkirchen und Duisburg hätten knapp vier Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimmen den Rechtspopulisten gegeben, in Köln 2,4 Prozent.

Professor Blätte mag mit seinen Beobachtunngen über die Pro-NRW-Hochburgen Recht haben. Besorgt sollte er aber lieber über die Gründe für die Unzufriedenheit der Bürger sein: Das Versagen der etablierten Parteien in der Ausländerpolitik, der Ausverkauf der deutschen Steuerzahler in der EURO-Krise, die Abgehobenheit und die Selbstbedienungsmentalität der politischen Klasse. All das sind Phänomene, die unsere Demokratie bedrohen und gegen die die Grundgesetzpartei in Nordrhein-Westfalen, also die Bürgerbewegung pro NRW, mobil macht!