Landesweit / Mittwoch, 15.Juli.2015

Politiker bereichert sich am Asylmissbrauch

Im sächsischen Landkreis Meißen ist es zu einem Skandal gekommen. Der Generalsekretär der Partei Pro Deutschland, Lars Seidensticker, hat mit der Kreisverwaltung einen Vertrag zur Unterbringung von Asylbewerbern geschlossen.

Seidensticker ist nicht nur Generalsekretär von Pro Deutschland sondern zeitgleich auch noch Präsident des Eigentümerbund Ost. Diese bisher kaum in Erscheinung getretene Vertriebenenorganisation teilt sich in Berlin Räumlichkeiten mit Pro Deutschland.

Undurchsichtig wird die gesamte Angelegenheit, weil der Vertrag zwsichen dem Landkreis und einem Oliver Seidensticker geschlossen worden ist. Medien haben schon spekuliert, ob dies eine Art Verschleierungstaktik von Seidensticker gewesen ist, um den Vertragsabschluss nicht zu gefährden.

Fiedler_transparent„Es ist schon erstaunlich, wie flexibel manche Politiker in ihrer Meinung sind“, äußert sich der PRO-NRW-Generalsekretär Tony-Xaver Fiedler.

„Aus unzähligen persönlichen Gesprächen ist mir bekannt, dass Herr Seidensticker sich gegen die Aufnahme von syrischen Kriegsflüchtlingen ausgesprochen hat, da diese lieber ihr Land verteidigen sollen und nicht auf unsere Kosten leben sollen. Ähnlich hat er sich auch gegenüber anderen Asylbewerbern geäußert. Dass er jetzt nun versucht, durch den ausufernden Asylmissbrauch finanzielles Kapital zu schlagen, zeigt sehr deutlich, dass die politische Überzeugung beim eigenen Geldbeutel aufzuhören scheint“, so Fiedler abschließend.

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