Landesweit / Donnerstag, 27.März.2014

Politik macht man auch mit Wahlumfragen

Schon lange ist bekannt, dass mit Wahlumfragen auch Politik gemacht wird. Ganz besonders, wenn es „gegen rechts“ geht. So wurde z.B. der Bürgerbewegung PRO KÖLN von den Kölner Tageszeitungen vor der Kommunalwahl 2009 gebetsmühlenartig ein äußerst mageres Ergebnis um die 1,5 % vorhergesagt. Am Wahlabend waren es dann mit 5,4 % mehr als das Dreifache der „Prognosen“…

Mit ähnlichen Manövern zur Verunsicherung der Aktivisten und potentiellen Wähler von PRO KÖLN und PRO NRW ist auch jetzt wieder zu rechnen. Doch zum Glück wissen das inzwischen sehr viele Menschen, gerade auch jeder halbwegs politisch Interessierte. Ebenso wie es inzwischen bekannt ist, dass kurz vor Wahlen der von den Altparteien dominierte Staats- und Justizapparat und viele Medien kübelweise Schmutz ausschütten über unliebsame Konkurrenten. Immer in der Hoffnung „irgendwas bleibt schon hängen“ und in der Gewissheit, dass die gemeinsten Lügen und Halbwahrheiten erst mit zeitlichem Verzug NACH den Wahlen widerlegt werden können …

Es stehen uns allen also turbulente Wochen bevor. Besonders turbulent aber wohl vor allem deshalb, weil die Chancen in Wirklichkeit äußerst gut stehen für PRO NRW und PRO KÖLN. Auf kommunaler Ebene sowieso, aber auch zur EU-Wahl nach dem Wegfall der 3 % Hürde. Und auch NICHT VERÖFFENTLICHTE Wahlumfragen im Auftrag etablierter Parteien scheinen der PRO-Bewegung einen „durchschlagenden Erfolg“ zuzutrauen, wie jetzt in einem Bericht über linke Kampagnen zur Kommunalwahl in einem Kölner Nachrichtenportal durchgesickert ist:

„Zwei Monate vor dem Urnengang haben sich die Schankwirte ein ambitioniertes Ziel gesetzt. „Die Kampagne engagiert sich gegen extrem rechten und rassistischen Wahlkampf und will den erneuten Einzug von „Pro Köln“ in den Kölner Stadtrat verhindern“, so die Initiatoren in ihrer Presseerklärung. Dazu sind bereits 50.000 Bierdeckel mit dem Slogan „Kein Veedel für Rassismus“ bedruckt. Wer mag, kann sich dort mit einer kleinen Spende an der Finanzierung der Aktion beteiligen.

Schon im Vorfeld hatten die Betreiber einiger Gastrobetriebe wie zum Beispiel Lotta, Tsunami, Qlosterstüffje, Sonic Ballroom, Severin und andere ihren Unmut über die Umtriebe der Rechten geäußert. Nachdem in der vergangenen Woche die Umfragewerte bekannt wurden und nicht wenige Experten einen „durchschlagenden Wahlerfolg“ der Rechten voraussahen, war die Zeit des Handelns gekommen, so die Initatoren.“

Wetten, dass die in Bälde dann wieder offiziell veröffentlichten Umfragen äußerst schlechte Werte für PRO KÖLN und PRO NRW „vorhersehen“ werden?

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