Aktuelles / Sonntag, 29.Juli.2012

Personelle Neuausrichtung: Andreas Molau legt auf Wunsch des PRO-NRW-Vorsitzenden alle Ämter nieder

Auf ausdrücklichen Wunsch des Parteivorsitzenden Markus Beisicht hat Andreas Molau bereits Anfang Juni 2012 alle Parteiämter niedergelegt und sich aus der Bürgerbewegung zurückgezogen. PRO NRW bekennt sich ausdrücklich zum Grundwertekanon des Grundgesetzes. Als islamkritische Organisation bekennt sich die Partei zur Solidarität mit Israel. Daneben wird jeder Art von Extremismus, einschließlich des menschenverachtenden Rassismus, eine entschiedene Absage erteilt. Die Würde eines jeden Menschen, egal welcher Hautfarbe, Nationalität oder Religionszugehörigkeit, ist unantastbar.

In der Vergangenheit wurde der extremistische Vorlauf von Molau vom politischen Gegner immer wieder gezielt gegen die PRO-Bewegung instrumentalisiert, um diese zu diskreditieren. Eine ähnlich extremistische Vergangenheit eines Joschka Fischer, Jürgen Trittin oder Winfried Kretschmann wurde hingegen als vermeintliche Jugendsünde bagatellisiert. Für PRO-NRW-Mitglieder gelten aber offenbar andere Gesetze. Ihnen wird insbesondere nicht das Recht auf Irrtum zugestanden. Da aber das Ganze immer wichtiger sein muss, als persönliche Befindlichkeiten oder Einzelinteressen, hat sich PRO NRW nunmehr aus gegebenem Anlass zur Veröffentlichung der Trennung von Andreas Molau entschlossen. Damit nicht der falsche Eindruck aufrecht erhalten bleibt, dass Personen mit einer umstrittenen politischen Vita Parteiinhalte bestimmen.