Peinliche Posse des neuen Leverkusener Sozialdezernenten!
Aktuelles, Landesweit, Regional, Top-Themen / Donnerstag, 14.Dezember.2017

Peinliche Posse des neuen Leverkusener Sozialdezernenten!

Die Altparteien sind in Leverkusen mit ihrem Latein bekanntlich schon lange am
Ende. Viel zu lange wurden die Geschicke in der Stadt von immer den gleichen
Parteien und Personen bestimmt. Verkrustete politische Strukturen sind die Ursache
für diese Entwicklung. Die Folge sind Vetternwirtschaft und
Parteienfilz. Das beste
Beispiel ist die für Montag anstehende Wahl des farblosen SPD-Bezirksvertreters
aus Köln-Mülheim, Alexander Lünenbach, zum Leverkusener Sozialdezernenten. In
der kommenden Ratssitzung am Montag, 18.12.2017, soll der SPD-Funktionär,
Alexander Lünenbach, zum neuen Sozialdezernenten gewählt werden. Der gebürtige
Leverkusener lebt mit seiner Familie in Köln-Mülheim und ist in der dortigen
Bezirksvertretung als Fraktionsvorsitzender für die SPD tätig. Nach dem Weggang
von Frank Stein (SPD) und der Übernahme des Stadtkämmerer Postens durch
Markus Mertens (CDU) muss nun das Sozialdezernat aus Proporzgründen von
einem SPD-Mann besetzt werden. Dieser Deal war von den großen Fraktionen
schon vorab beschlossen worden. Fähige Bewerber mit teilweise einer besseren
Qualifikation hatten dank der getroffenen Abreden überhaupt keine Chance mehr
zum Sozialdezernenten gewählt zu werden. Es bleibt dabei, dass in Leverkusen die
hochdotierten Dezernentenposten primär nach Parteibuchkriterien und nicht nach
Qualifikation und Leistung vergeben werden. Filz und Vetternwirtschaft beherrscht
die Leverkusener Kommunalpolitik. Während sich die Stadt immer mehr in Richtung
Pleite bewegt und die Altparteien ständig an der Steuer- und Gebührenschraube zu
Lasten der Bürger drehen, klüngeln diese einträchtig so weiter, als wäre nichts
gewesen. PRO NRW macht bei diesem Spiel nicht mit. Wir werden den SPD-
Hinterbänkler Lünenbach am kommenden Montag sicher nicht mit wählen.

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