Aktuelles / Donnerstag, 17.Februar.2011

Patrik Brinkmann zu politischen Gesprächen im Britischen Oberhaus

Auf Einladung des „International Strategic Alliance Committee“ (ISAC) besuchte der Internationale Sekretär der Pro-Bewegung, Patrik Brinkmann, die vergangenen zwei Tage London. Brinkmann wurde im Rahmen einer ISAC-Konferenz zum Thema internationaler strategischer Partnerschaften des demokratischen Nigerias vom ehemaligen Vorsitzenden der UKIP, Baron Pearson of Rannoch, zusammen mit anderen Gesprächspartnern empfangen. Neben dem israelischen Vizeminister Ayoob Kara waren u.a. der nigerianische Botschafter in England sowie Vertreter aus Wirtschaft, Kultur und Kirche Teilnehmer der Konferenz.

Patrik Brinkmann(l.), internationaler Sekretär der Pro-Bewegung, zu Gast im britischen Oberhaus

Weitete Gespräche erfolgten im britischen Oberhaus bei einem besonderen Empfang für Brinkmann. Auf dem Programm standen hier Gespräche über die Afrikapolitik der EU, die globale Islamisierung, den möglichen Beitritt der Türkei in die EU sowie die Stellung Israels zwischen den großen Blöcken. Pearson erläuterte die kritische Haltung seiner Partei zur EU. Es sei erfreulich gewesen, so Brinkmann, dass es neben der fahrlässigen Politik der Altparteien auf dieser Ebene auch endlich konstruktive Gespräche geben würde:

„Die Gespräche mit der christlich geprägten nigerianischen Delegation – Geschäftsleute, Vertreter der Kirche sowie Politiker –, die als Teilnehmer zur ISAC-Konferenz eingeladen worden waren, zeigten deutlich, dass man dort auch ein großes Verständnis für die Probleme Europas hat. Neben dem Aspekt der Armutsflucht ist das vor allem auch die weitere drohende Islamisierung des Kontinents. Die nigerianischen Gesprächspartner machten darauf aufmerksam, dass sie keine Almosen von Europa erwarteten. Es würde schon genügen, wenn die europäischen Schwarzgeldkonten aufgelöst und in den heimischen Wirtschaftsprozess zurückfließen könnten.

Alle Teilnehmer waren sich in der Bewertung einig, dass es sich bei der Islamisierung um ein globales Problem handelt. Ich halte es für äußerst wichtig, dass das freiheitliche Lager in Deutschland bei den internationalen Partnern Vertrauen aufbaut. Denn nur so kann die Akzeptanz einer identitären Bewegung in Deutschland erreicht werden.

Wir haben es in den letzten Jahrzehnten leider den Vertretern der Altparteien überlassen, auf europäischer und internationaler Ebene zu sprechen. Man weiß aber längst, ob das nun in Nigeria, in Israel oder in England ist, dass diese Politiker nicht die Interessen der Deutschen vertreten.

Im Oberhaus hatte ich auch Gelegenheit, Vertreter anderer politischer Partei zu treffen. Es war für mich zudem eine interessante Erfahrung, die Debattenkultur bei den laufenden Plenarsitzungen im Ober- und Unterhaus zu erleben. Es wäre auch für Deutschland eine gute Idee, wenn sich Regierung und Opposition gegenübersitzen würden. Allerdings wäre eine Realisierung schwierig. Nach britischem Vorbild würden im Reichstag zurzeit alle Parteien auf einer Seite sitzen, da es noch keine wirkliche Opposition gibt.

Die Pro Bewegung konnte auch in diesen Gesprächen verdeutlichen, dass eine freiheitliche und auf Wahrung von Identität, Souveränität und Freiheitsrechten ausgerichtete deutsche Politik keine Gefahr für andere Staaten bedeutet.“

(Bilder der Reise folgen.)