Aktuelles / Dienstag, 14.Dezember.2010

Patrik Brinkmann im Interview mit freiheitlich.org

In einem Interview mit dem Politik-Blog freiheitlich.org hat sich jetzt der deutsch-schwedische Politiker und Geschäftsmann Patrik Brinkmann (Pro NRW) zu Wort gemeldet. Brinkmann wertete in dem Gespräch den Schulterschluss der europäischen Rechtsdemokraten mit der Jerusalemer Erklärung als wichtiges Signal:

„Die echte Rechte hat jetzt eine historische Chance. Ich wiederhole es seit vielen Jahren: Der einzige Weg, ein Vertrauen gegenüber den deutschen Bürgern aufzubauen ist, eine Rechte ohne Antisemitismus zu haben. Lorenz Jäger hat das in der FAZ jetzt richtig festgestellt. Die Zeit ist reif für einen Aufbruch in Deutschland. Wir sind soweit, dass wir nicht mehr nur die Probleme benennen können, sondern vor allem die notwendigen Lösungen präsentieren können. Das ist der Dammbruch.“

Patrik Brinkmann

Die Israelreise habe gezeigt so Brinkmann, dass ein gemeinsamer Punkt im freiheitlichen Lager gefunden werden könne: „Die Verteidigung des Abendlandes“.
Man erkenne jetzt, dass Israel für Europa näher liege als der Islam. Der Kampf gegen die Islamisierung, sei ein einendes Band im rechtsdemokratischen Spektrum:
„Das Netzwerk ist doch schon längst geknüpft: Die Pro Bewegung ist in diese Reise ebenso involviert wie DIE FREIHEIT, die FPÖ oder die Freunde vom Vlaams Belang. Dass die demokratische Rechte in Deutschland dies noch nicht ganz realisiert hat, muss man feststellen.“
Auch zur Situation in Berlin äußerte sich Brinkmann:

„Wenn Manfred Rouhs alle vernünftigen Kräfte mit einbezieht und sich als teamfähig zeigt, bin ich noch immer dazu bereit, die Sache zu unterstützen. Und ich bin mir sicher, dass ein vernünftiges Wahlkampfkonzept, in dem ich eine verantwortliche Rolle spielen möchte, auch René Stadtkewitz überzeugen wird. Das Zeitfenster wird aber allmählich schmal dafür.“
Für das nächste Jahr plane Brinkmann, am Marsch der Freiheit teilzunehmen. Außerdem stehe eine Lesereise mit Filip Dewinter an. Dessen Buch „Inschallah“ ist kürzlich mit einem Vorwort von Patrik Brinkmann auch auf deutscher Sprache erschienen.