Aktuelles, Regional / Dienstag, 23.Mai.2017

Ostwestfalen-Lippe: Rommel-Kaserne soll bleiben!

Generalfeldmarschall-Rommel-Kaserne, Augustdorf (gemeinfrei/public domain)

PRO NRW spricht sich entschieden dafür aus, dass die Generalfeldmarschall Rommel-Kaserne in Augustdorf ihren Namen behält. Unter Verweis auf angeblich rechtsextreme Umtriebe in der Bundeswehr lässt Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) derzeit alle Bundeswehrkasernen von Erinnerungen an die Wehrmacht säubern. Zudem fordert sie auch die Umbenennung der Rommel-Kaserne in Augustdorf.

PRO NRW betrachtet das chaotische Vorgehen der Bundesverteidigungsministerin in den letzten zwei Wochen mit allergrößter Sorge. Für PRO NRW stehen die in den vergangenen Monaten bekannt gewordenen vermeintlichen Rechtsextremismus-Fälle keineswegs exemplarisch für die Soldaten der Bundeswehr. Deshalb hält PRO NRW die Überprüfung sämtlicher Räumlichkeiten in militärischen Liegenschaften, die Überarbeitung des traditionellen Liedgutes der Bundeswehr sowie die geplanten Umbenennungen von Kasernen für vollkommen überzogen.

Besonders setzt sich PRO NRW dafür ein, dass eine nach dem Generalfeldmarschall der Wehrmacht, Erwin Rommel, benannte Kaserne im Kreis Lippe ihren Namen behält. Dort ist die Panzerbrigade 21 „Lipperland“ – eine traditionsreiche Einheit – stationiert. Im Gegensatz zu Linkspartei und CDU setzt sich PRO NRW sowohl für den Standort in Augustdorf als auch für die Beibehaltung des aktuellen Namens der Generalfeldmarschall-Rommel-Kaserne ein. PRO NRW plant in Ostwestfalen-Lippe die Durchführung einer öffentlichkeitswirksamen Kampagne, damit die Rommel-Kaserne in Augustdorf ihren Namen behalten kann.

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