Oberhausen liegt bei der Zahl der Drogendelikte in NRW einsam an der Spitze
Aktuelles, Landesweit, Top-Themen / Mittwoch, 23.Dezember.2015

Oberhausen liegt bei der Zahl der Drogendelikte in NRW einsam an der Spitze

In Nordrhein-Westfalen ist im Jahr 2014 mit 60.674 Delikten der zweithöchste Stand der Rauchgiftkriminalität der letzten 20 Jahre erreicht worden. Drei Viertel der Verfahren betreffen Konsumenten, ein Viertel die Dealer und Schmuggler. Die Zahl der Konsumenten, die erstmals mit harten Drogen auffällig werden, ist sogar um fast 20 Prozent gewachsen. Die klamme Ruhrgebietsstadt Oberhausen darf sich mit dem zweifelhaften Titel einer „Drogenhauptstadt“ von NRW schmücken.

Gemessen wird das mit dem Verhältnis von festgestellten Straftaten zur Einwohnerzahl. Die Fahnder stellten in Oberhausen im vergangenen Jahr 1.414 Rauschgift-Taten fest, das sind 676 pro 100.000 Bewohner. Damit bewegt sich Oberhausen auf Landesebene ganz vorn in der Kriminalstatistik. Danach folgen Köln (602 Delikte pro 100.000 Einwohner), Düsseldorf (537) und Dortmund (525). Das Ruhrgebiet bleibt insgesamt in der oberen Hälfte der Statistik bundesweit polizeilich festgestellter Drogendelikte – und kommt kaum besser weg als die wegen ihrer Szenen berüchtigten Millionenstädte Berlin und Hamburg.

Die rot-grüne Landesregierung hat demzufolge mit ihrer liberalen Drogenpolitik völlig versagt. Statt den Drogenkonsum wirksam zu bekämpfen, wird oftmals ein Auge zugedrückt. So kann sich die Drogenszene gerade in den Ruhrgebietsstädten Oberhausen, Essen, Dortmund und Duisburg nahezu unbehelligt weiter entwickeln.

Statt entschieden gegen die menschenverachtende Drogenmafia vorzugehen, verschleudert Innenminister Ralf Jäger (SPD) völlig unnötig Polizeiressourcen im sogenannten „Kampf gegen Rechts“. Die Folge ist, daß die im Zusammenhang mit Rauschgift stehenden Straftaten mittlerweile in NRW um knapp 10 Prozent gestiegen sind.

PRO NRW setzt sich für eine Null-Toleranz-Politik gegenüber der Rauschgiftkriminalität ein und lehnt eine Legalisierung sogenannter „weicher Drogen“ entschieden ab. Wer den Joint schönredet, der muß sich über die ausufernde Drogenkriminalität nicht wundern, zumal die entsprechenden Substanzen zwischenzeitlich viel wirkungsvoller geworden sind als anno 1968, als der Joint den „Tag zum Freund“ machte. Der Drogensumpf in NRW muß endlich trockengelegt werden. Es ist insbesondere Aufgabe der Sicherheitsbehörden, unsere Kinder vor Drogendealern jedweder Couleur zu schützen.