Aktuelles / Montag, 30.Juli.2012

Oberhausen: Lage um „Klau-Kids“ spitzt sich zu!

In Oberhausen spitzt sich die Lage um die sog. „Klau-Kids“ immer weiter zu. Wie WAZ berichtet, sind vor allem Jugendliche aus Osteuropa die Täter. Dabei werden gezielt Kinder unter 14 Jahren eingesetzt, da diese strafunmündig sind, also nicht verurteilt werden können.

Nicht nur das Alter der Täter ist das Problem, sondern generell die Strafverfolgung. Da die meisten Kinder gar nicht gemeldet sind, lassen sich die Drahtzieher nur schwer ermitteln. Organisierte Banden nutzen dies bewusst aus, um so der Verfolgung durch die Behörden zu umgehen. Und leider kommen die Drahtzieher mit dieser Methode immer besser durch.

Leidtragende sind neben den Kindern auch deren Opfer. Oberhausen wird zu einer immer gefährlicheren Stadt. Die Behörden dürfen aber nicht weiterhin den Kopf in den Sand stecken, sondern müssen gezielt gegen die Hintermänner vorgehen, aber auch dafür Sorge tragen, dass die Kinder aus den Waisenhäusern nicht in solche Familien kommen.

Da die Kinder aber auch immer frühreifer sind, muss offen darüber debattiert werden, die Strafmündigkeit auf zwölf Jahre zu senken. In Berlin ist eben jene Gruppe der Jugendlichen schon immer früher gewalttätiger, dies darf in Oberhausen und ganz NRW nicht passieren. Die Zeiten der grün eingefärbten Kuscheljustiz müssen vorbei sein!