Regional / Dienstag, 13.Juli.2010

Oberberg: Koalition der Vernunft gegen linke "Gutmenschen"

Seitdem die gutmenschlichen Extremisten aus dem linken politischen Spektrum den „Kampf gegen Rechts“ zu ihrem persönlichen goldenen Kalb und die freiheitlich-konservative Bürgerbewegung pro NRW zum Fetisch des gutmenschlichen Hasses erkoren haben, vergeht kaum ein Tag, an dem nicht neue Aktionsbündnisse gegen die unliebsame Opposition von rechts gebildet werden. Im Kreis Oberberg scheiterte jetzt jedoch ein Bündnis dieser Art am Widerstand des bürgerlichen Lagers.

Sozialdemokraten und Grüne hatten im Kreistag die „Errichtung eines Netzwerkes gegen radikale, rassistische, fremdenfeindliche und antisemitische Kräfte“ beantragt. Da sich hinter solcher gutmenschlichen Rhetorik zumeist eine perfide Diskriminierung der betont grundgesetztreuen Bürgerbewegung pro NRW verbirgt, war für pro-NRW-Kreistagsmitglied Udo Schäfer die Ablehnung klar. Seinem Beispiel folgten dann auch FDP und CDU.

Kreistagsmitglied Udo Schäfer, Pro-NRW-Kreisvorsitzender Oberberg

„Natürlich sind wir ein erbitterter Gegner von radikalen, rassistischen, fremdenfeindlichen und antisemitischen Kräften, denn Extremismus in jeder Form ist ein Verbrechen gegen die Freiheit. Es ist aber sicherlich nicht zielführend, den einen Extremismus mit dem anderen zu bekämpfen.“, sagte Schäfer nach der Sitzung.

Weiter äußerte er: „Was die gutmenschlichen Extremisten wollen, das ist meistens die reine Stigmatisierung des politischen Gegners  von der anderen Seite des demokratischen Spektrums. Solange sie sich also nicht mit ihrem eigenen linken Extremismus auseinandersetzen wollen, können sie für das bürgerliche Lager kein Partner in der Abwehr des Extremismus von links und rechts sein. Zudem ist es mir auch nicht ersichtlich, warum ein Netzwerk wie das beantragte überhaupt politisch verordnet werden muss. Jeder Bürger ist mehr als in der Lage, in seinem eigenen Umfeld – völlig ohne politische Hilfe – ein Zeichen gegen den Extremismus zu setzen. Die politische Bevormundung zerstört an dieser Stelle nur einen wichtigen Teil des bürgerschaftlichen Engagements.“