NRW verschleudert monatlich Millionen Summen für die Miete von Flüchtlingsheimen
Aktuelles, Landesweit, Top-Themen / Donnerstag, 27.April.2017

NRW verschleudert monatlich Millionen Summen für die Miete von Flüchtlingsheimen

Die Miete für Flüchtlingsheime in NRW kostet den nordrhein-westfälischen Steuerzahler monatlich 3,6 Millionen Euro. Das Land hat derzeit mehr als 70 entsprechende Einrichtungen angemietet. Dabei wird auch für 6 Unterkünfte gezahlt, die derzeit leer stehen und die nicht mehr als Unterkünfte vorgesehen sind.

Allein diese kosten den Steuerzahlern pro Monat eine halbe Million Euro. Darunter sind etwa die Einrichtungen im  Essener  Opti-Park (110.114 €) und in Schloß Holte-Stukenbrock (260.000 €). Auch in den weiter genutzten Unterkünften dürfte derzeit wenigsten 20.000 Heimplätze unbelegt sein.

Weiterhin ist es nicht vermittelbar, dass das Land Nordrhein-Westfalen letztlich auf Kosten unserer Steuerzahler extrem lange Mietverträge mit den Eigentümern eingegangen hat. So laufen die Mietverträge für die landeseigene Flüchtlingsunterkunft in Neuss gar bis in das Jahr 2042 und kosten den Steuerzahler monatlich 131.050 € und für die Unterkunft im Möhnesee bis zum Jahr 2035. Dort liegen die monatlichen Kosten bei 109.857 €. Der Steuerzahler hat es halt wieder zu richten!

Der umstrittene NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) ist demzufolge politisch dafür verantwortlich, dass monatlich Millionen Summen für teilweise nicht einmal belegte Flüchtlingsunterkünfte verschleudert werden. Dieser Innenminister ist politisch nicht länger tragbar. Es bleibt zu hoffen, dass Jäger möglichst bald vom Wähler die Rote Karte erhält!

Tags: , , , , , , , , , , ,