Aktuelles / Mittwoch, 29.Dezember.2010

NRW-Staatssekretärin macht einen auf Rassismusopfer

Ob die Integration der nordrhein-westfälischen Staatssekretärin für Integration, Zülfiye Kaykin (SPD), gelungen ist, steht in den Sternen. Ihre Aussage über die Bedeutung des islamischen Glaubens für die Integration ist jedenfalls entweder ein Ergebnis der andauernden bundesdeutschen Bildungskatastrophe oder eine vom Islam gebilligte Lüge.

„Ich finde es fatal, dass man Menschen nur über ihre Religion definiert und alles darauf reduziert“, beklagte sich Kaykin ausgerechnet gegenüber einem evangelischen Monatsmagazin. Die gut dotierte Staatssekretärin drehte den Spieß einfach um: Mangelnde Bereitschaft, sich zu integrieren, werde in Deutschland zu häufig mit Religion begründet. Die Migranten nähmen das auf und versuchten, ihr Verhalten religiös zu rechtfertigen.

Judith Wolter

Judith Wolter (Pro NRW) kritisiere die Haltung Kaykins, die auch für viele Migranten schädlich sei:

„Ob Unwissenheit oder Kalkül: Den Islam derartig zu verharmlosen ist schon ein Skandal. Viele Migranten suchen gerade in Deutschland Schutz vor einem Islam, der in den Herkunftsländern die Menschenrechte mit Füßen tritt. Frau Kaykin sollte sich einmal kundig machen, wie viele muslimische Staaten es auf der Welt gibt, in denen Demokratie und Menschenrechte etwas gelten. Da diese Anzahl mehr als überschaubar ist, dürfte das auch die Staatssekretärin nicht überfordern.

Dass Frau Kaykin offenbar die gesamte Sarrazin-Debatte verschlafen und die Fakten nicht zur Kenntnis genommen hat, verstärkt den Eindruck, dass es sich bei ihrer Berufung in das Amt um eine reine Quotenmaßnahme der SPD gehandelt hat, um sich bei einigen muslimischen Migrantengruppen anzubiedern. Der Islam vertritt Werte, die mit unseren Freiheitsrechten nicht vereinbar sind. Weder kennt er eine Trennung von Kirche und Staat, noch akzeptiert er die Gleichberechtigung von Mann und Frau oder die Freiheit der Meinung. Muslime integrieren sich nicht in unser Wertesystem, weil der Koran unser Wertesystem nicht anerkennt.

Der Trick, jetzt einen auf Rassismusopfer machen zu wollen, ist billig und abgedroschen. Islamkritiker definieren oder reduzieren nicht die Menschen auf die Religion. Wenn die Religion aber zur Handlungsmaxime für Menschen wird, dann muss man ihnen klar sagen, dass das in Deutschland nicht geht. Andernfalls könnte man mit solchen Argumenten auch jedes andere Fehlverhalten rechtfertigen. Ein Ehrenmörder bleibt ein Verbrecher, ein Kinderschänder ein Kinderschänder – und wenn er sich dreimal auf seine Religion beruft.

Wie auch immer: Zülfiye Kaykin ist offensichtlich mit ihrer Aufgabe überfordert und sollte schnellst möglich von ihren Pflichten entbunden werden.“