NRW-Landtagswahl: AfD tritt mit ehemaliger PDS-Aktivistin aus Köln an
Aktuelles, Landesweit, Top-Themen / Mittwoch, 7.September.2016

NRW-Landtagswahl: AfD tritt mit ehemaliger PDS-Aktivistin aus Köln an

Die umstrittene AfD-Politikerin Iris Dworeck-Danielowski aus Köln ist bisher die einzige Frau, die es beim AfD-Landesparteitag auf einen sicheren Listenplatz für die NRW-Landtagswahl 2017 geschafft hat. Sie kommt politisch von ganz links und begann ihre politische Karriere ausgerechnet in der linksextremen SED-Nachfolgepartei PDS.

In diese Partei trat sie im Jahre 1994 ein. Die Nachfolgeorganisation der Mauermörderpartei wurde damals selbst vom NRW-Verfassungsschutz als linksextreme Bestrebung beobachtet. Erstaunlich ist dabei, daß die NRW-AfD, die ansonsten keine-alternativedemokratischen Patrioten von PRO NRW, Pro Köln oder den Republikanern sogar die Teilnahme an eigenen Veranstaltungen aus „grundsätzlichen Erwägungen“ verweigert, nun ausgerechnet mit einer Kandidatin mit einem eindeutig linksextremen Vorlauf zur NRW-Landtagswahl antritt. Im AfD-Bezirk ist Dworeck-Danielowski stellvertretende Vorsitzende, zuvor war sie als Pressesprecherin tätig. Offensichtlich hat die Partei keinerlei Probleme damit, ehemaligen Linksextremisten eine neue politische Heimat zu gewähren und deren soziale Frage zu lösen. Eine NRW-Landtagsabgeordnete bekommt im Jahr knapp 120.000 Euro brutto. Dazu kommen noch rund 48.000 Euro für Mitarbeiter. In der gesamten Wahlperiode kommt ein Abgeordneter auf über 500.000 Euro an privaten Einnahmen. Im Umgang mit rechten Demokraten verhält sich die AfD hingegen in NRW im Regelfall politisch korrekt. Diese dürfen noch nicht einmal an Veranstaltungen teilnehmen und werden von der Parteispitze stigmatisiert und geächtet. Eine wirkliche Alternative für Deutschland würde sich wohl anders positionieren!

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