Aktuelles / Freitag, 20.Juni.2014

NRW erkämpft Spitzenposition in der Einbruchsstatistik

Alle drei Minuten ein Wohnungseinbruch – unser Rechtsstaat kann das Eigentum seiner Bürger kaum noch schützen.

Im Jahr 2013 stieg die Zahl der Wohnungseinbrüche auf das 15-Jahres-Rekordhoch von 149.500. Die Aufklärungsquote ist nochmals auf erschreckend niedrige 15,5 % gefallen, während sie im Durchschnitt aller Straftaten bei rund 56 % liegt.

Nordrhein-Westfalen unter seinem Innenminister Ralf Jäger (SPD) liegt in dieser Statistik einsam an der Spitze. Es gab dort im Jahr 2013 insgesamt 54.953 Wohnungseinbrüche zu vermelden. Auf den Plätzen zwei und drei folgen abgeschlagen Niedersachsen (15.743 Fälle) und Baden-Württemberg (11.295 Fälle). Bonn hält zudem die rote Laterne als unsicherste Stadt Deutschlands mit den meisten Wohnungseinbrüchen.

Rechtsanwalt Markus Beisicht

Rechtsanwalt Markus Beisicht

Zur geradezu ausufernden Kriminalität in Nordrhein-Westfalen erklärt der PRO NRW-Parteivorsitzende Rechtsanwalt Markus Beisicht:

„Für die etablierte Politik steht offenbar das Thema Sicherheit nicht auf der politischen Agenda. Innenminister Jäger geht ganz im politisch korrekten Kampf gegen Rechts auf und hat offensichtlich vor der ausufernden Kriminalität in NRW kapituliert. Die Täter sind häufig international operierende Banden, oftmals aus Südosteuropa, die entlang der Autobahnachsen ihre gut organisierten Raubzüge durchführen und auch die Nachbarländer Belgien und Holland heimsuchen. Der auch von Innenminister Jäger zu verantwortende Personalabbau bei der Polizei ist natürlich mit verantwortlich für die peinlich schlechten Aufklärungsquoten. Der Personalabbau bei der Polizei muss endlich gestoppt werden. Zudem muss auch endlich das Hauptproblem, nämlich die Abschaffung der ständigen Grenzkontrollen im Rahmen der EU-Personenfreizügigkeit, angesprochen werden. Hier muss gegengesteuert werden und unsere Grenzen müssen vor einreisenden kriminellen Banden geschützt werden. Aufgrund des eklatanten Versagens der Politik verlieren immer mehr Bürger das Vertrauen in den Rechtsstaat und sein Gewaltmonopol. In einigen Städten schließen sich schon verzweifelte Bürger zu Bürgerwehren zusammen oder beauftragen private Sicherheitsdienste. Es ist fünf vor zwölf! NRW braucht in Fragen der inneren Sicherheit einen radikalen Kurswechsel. Ein erster Schritt wäre endlich der längst überfällige Rücktritt von Ralf Jäger!“

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