Aktuelles / Dienstag, 19.März.2013

Noch immer keine Distanzierung der deutschen Islamverbände

Noch immer keine Distanzierung der deutschen Islamverbände von religiös motivierten Attentatsplänen auf islamkritischen Politiker:

Stets sehr schnell sind die deutschen Islamverbände mit Stellungnahmen zu Hand, wenn es mal wieder um vermeintliche „Islamophobie“ oder „versteckten Rassismus“ der Mehrheitsbevölkerung geht. Ohrenbetäubendes Schweigen herrscht dagegen nach dem religiös motivierten Mordversuch gegen den islamkritischen Politiker Markus Beisicht. Der PRO-NRW-Vorsitzende war ins Visier verblendeter Islamisten geraten, nachdem die Bürgerbewegung PRO NRW im NRW-Landtagswahlkampf 2012 einen islamkritischen Karikaturenwettbewerb durchgeführt und dabei auch die preisgekrönte Mohammed-Karikatur von Kurt Westergaard gezeigt hat.

Obwohl von Kunst- und Meinungsfreiheit gedeckt, entbrannte im Jahr 2012 umgehend ein Sturm der Entrüstung. Von den islamischen Lobbyverbänden in Form von öffentlichen Protesten und Strafanzeigen, von islamistischen Gewalttätern auf der Straße in Form von Straßenschlachten und Messerattacken auf Polizisten. Kurze Zeit später tauchten dann auch die ersten ernst zu nehmenden Morddrohungen islamistischer Terroristen aus dem Ausland auf.

Obwohl also die offiziellen deutschen Islamverbände auch Teil dieser Phalanx gegen PRO NRW und speziell Markus Beisicht waren, schweigen sie heute eisern zu dem knapp vereitelten Mordanschlag. Kein Wort der Bestürzung oder zumindest Distanzierung von islamistischen Extremisten und religiös motivierter Gewalt. Nur alawitische Verbände haben sich zu einer deutlichen Verurteilung der Vorgänge durchringen können.

Jörg Uckermann

„Die deutschen Islamverbände scheinen allerdings eines zu vergessen“, merkt hierzu der stv. PRO-NRW-Vorsitzende Jörg Uckermann an. „Keine Reaktion zu zeigen, kann auch eine Antwort sein. Das Schweigen der offiziellen Vertreter der ‚Religion des Friedens’ zu dieser erschreckenden Eskalation spricht Bände. Wer möchte da noch islamkritischen Experten widersprechen, die sagen, dass die Salafisten bzw. Radikalislamisten nur vorzeitig das gleiche Programm abspulen, das der Mainstream-Islam in Wirklichkeit auch vertritt und offen zeigt, sobald er in einem Land in eine Mehrheitsposition gelangt ist? Mit einer deutlichen Distanzierung und scharfen Verurteilung der islamistischen Mordpläne gegen unseren Vorsitzenden könnten die Islamverbände diesem Eindruck zumindest entgegen wirken.“