Aktuelles / Montag, 24.November.2014

Neuss: Asylbewerber außer Rand und Band

Eine Nachricht hatte am Wochenende für helle Aufregung gesorgt. Mitarbeiter einer Neusser Asylbewerberunterkunft hatten einen Hilferuf an die Bezirksregierung Arnsberg aufgesetzt, in dem sie die Zumutungen für Beschäftigte und Mitbewohner minutiös auflisteten.

Asylbewerber aus Nordafrika liefen völlig aus dem Ruder. Von Alkohol- und Drogenmissbrauch war die Rede, von Beleidigungen, Schlägereien und Sachbeschädigungen. Die Asylbewerberunterkunft in Neuss ist eine zentrale Unterbringungseinrichtung des Landes NRW.

In mehreren anderen Heimen soll es ähnliche Vorkommnisse gegeben haben. Die Altparteien bagatellisieren nun die Probleme und sprechen von Einzelfällen, die angeblich aufgebauscht worden wären. Stattdessen setzen sich rot-grüne Landesregierung als auch die CDU für eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung von Asylbewerbern auf Kosten der nordrhein-westfälischen Steuerzahler ein, um diese vor vermeintlichen Übergriffen von imaginären Rechtsradikalen zu schützen. Es lebt sich hat sehr komfortabel als Flüchtling in NRW.

Beisicht_MTÜ_neuZu den schlimmen Vorkommnissen von Neuss erklärt der PRO NRW-Parteivorsitzende Rechtsanwalt Markus Beisicht:

„Die skandalösen Vorfälle von Neuss müssen rücksichtslos und schnell aufgeklärt werden. Es kann nicht hingenommen werden, wenn Asylbewerber Beschäftigte von Flüchtlingsheimen und Mitbewohner regelrecht terrorisieren. Auch dürfen Straftaten nicht hingenommen werden. Selbstverständlich gelten auch in Flüchtlingsheimen unsere Gesetze. Die Politik ist gefordert zu verhindern, dass dort rechtsfreie Räume entstehen. Zudem sollten straffällig gewordene Asylbewerber umgehend in ihre Heimatländer abgeschoben werden.“

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