Neuer Asyltsunami droht!
Aktuelles, Landesweit, Top-Themen / Donnerstag, 4.Mai.2017

Neuer Asyltsunami droht!

Stau auf der Mittelmeerroute
Bild: pi-news.net

Auf dem Mittelmeer herrscht derzeit reger Asylverkehr, seit dem die Balkanroute halbwegs geschlossen wurde. Deshalb schlagen mittlerweile italienische Kommunen Alarm. Bis Ende April erreichten bereits mehr als 40.000 Asylsuchende Sizilien. Sie können sich auf die Mithilfe zahlreicher Nichtregierungs-Organisationen verlassen, die sie mit ihren Booten unweit der nordafrikanischen Küste auflesen.

Ein sizilianischer Bürgermeister schildert die Lage wie folgt:

„Die Rettungsboote der Hilfsorganisationen verschlimmern die Flüchtlingskrise noch. Sie dienten als Anreiz dafür, den Weg nach Europa anzutreten. Noch mehr Menschen würden sich aufs Mittelmeer begeben, wo sich darauf verlassen könnten schnell aufgenommen und nach Sizilien gebracht zu werden!“

Ähnliche Vorwürfe erheben derzeit diverse italienische Staatsanwälte, die den gleichen Organisationen vorwarfen, mit den Schleppern zusammenzuarbeiten, sich gar von ihnen finanzieren lassen.

PRO NRW fordert seit geraumer Zeit die Einrichtung nordafrikanischer Aufnahmezentren nach dem Vorbild von UN-Schutzzonen. Wer tatsächlich vor Krieg und Vertreibung flieht, der fände dort Schutz und Versorgung. Über Asylanträge und die Verteilung der wenigen anerkannten Asylbewerber in die EU könnte dann Vorort entschieden werden. Es müssten dann weder Menschen im Mittelmeer ertrinken noch kämen gutmenschliche Wassertaxis zum Einsatz.

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