Aktuelles, Landesweit / Montag, 4.August.2014

Neue Bademoden auch in NRW?

An den Anblick wird sich der nordrhein-westfälische Bürger offenbar gewöhnen müssen, wenn es nach dem Willen der Altparteien geht: Frauen aus dem muslimischen Kulturkreis im sogenannten „Burkini“ in unseren nordrhein-westfälischen Schwimmbädern.

So hat ganz politisch korrekt der Gemeinderat in einer baden-württembergischen Kleinstadt vor einigen Wochen das Burkini-Verbot für seine öffentlichen Schwimmbäder aufgehoben. Damit dürfen muslimische Frauen dort künftig mit Ganzkörperverschleierung schwimmen gehen. Der Konstanzer Gemeinderat folgte mit einer ganz großen Mehrheit einer politisch korrekten Empfehlung der dortigen Stadtverwaltung, die Streichung des Burkini-Verbotes aufzuheben. Diese Streichung sollte als eine „Respektbekundung vor dem kulturellen und religiösen Selbstverständnis der muslimischen Mitbürger verstanden werden.“ Lediglich eine SPD-Politikerin mit türkischem Migrationshintergrund stimmte gegen die Vorlage und meinte: „Kein zehnjähriges Mädchen würde freiwillig ein Kopftuch oder einen Burkini tragen. Sie werden dazu gezwungen von den Eltern. Das, was wir hier vorhaben, ist die falsche Form von Toleranz. Deshalb kann ich nicht zustimmen“.  So begründete die mutige SPD-Stadtverordnete ihre Haltung. All das half nichts. Das Burkini-Verbot ist nunmehr gefallen. Nun denken auch viele nordrhein-westfälische Städte und Kreise darüber nach, auch bei uns das Burkini-Verbot aufzuheben.

Einzig PRO NRW verteidigt vehement das Burkini-Verbot nicht nur aus hygienischen Gründen. Wer sich für eine Integration von Muslimen in die Mehrheitsgesellschaft einsetzt, der muss selbstverständlich auch für die Beibehaltung des Burkini-Verbots eintreten. Frauen mit muslimischem Migrationshintergrund gehören nicht in Ganzkörperverschleierung in unsere Schwimmbäder.

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