Aktuelles / Mittwoch, 22.Juni.2011

Mönchengladbach: Salafisten endlich im Fokus der Polizei

Die Angehörigen des salafistischen Vereins „Einladung zum Paradies“ in Mönchengladbach sind offensichtlich verstärkt in den Fokus der Polizei geraten. Sven Lau, der Vorsitzende dieses Vereins, ist am Montag von der Polizei festgenommen worden. Auch weitere Mitglieder der islamistischen Sekte nahm die Polizei fest und verhörte sie. Offensichtlich ist den Ordnungsbehörden mittlerweile auch aufgefallen, dass von dem Verein eine Gefahr für den Rechtsstaat und die Demokratie ausgeht.

Die BÜRGERBEWEGUNG PRO NRW hatte darauf in der Vergangenheit immer wieder hingewiesen und mit mehreren Veranstaltungen und einer Forcierung des Bürgerprotestes erreicht, dass der Verein eine geplante Islamistenschule in Mönchengladbach-Eicken nicht errichten konnte. Nun sieht im Zusammenhang mit der Innenministerkonferenz, die dieser Tage stattfindet, vieles danach aus, dass der Verein von Sven Lau verboten wird.

Ein Verbot wäre nur folgerichtig. War es doch in der Vergangenheit immer wieder zu fragwürdigen Äußerungen von Sven Lau und dem ehemaligen Kirmesboxer und jetzigen salafistischen Hassprediger Pierre Vogel gekommen, die in klarem Gegensatz zu der im Grundgesetz festgelegten freiheitlich demokratischen Grundordnung standen. Die Eickener haben schon mehrmals leidvoll erfahren müssen, dass das nicht nur leere Drohungen sind. Deshalb sei es nun sehr erfreulich, dass die Ordnungsbehörden sich zu einem Durchgreifen gegen die salafistischen Verfassungsfeinde entschlossen hätten, so Norbert Back, Vorsitzender des PRO-NRW-Bezirksverbandes Niederrhein.

Norbert Back, Vorsitzender des pro-NRW-Bezirksverbandes Niederrhein

Wörtlich erklärt Back: „Die Bürger in Mönchengladbach-Eicken haben die muslimischen Extremisten um Sven Lau und Pierre Vogel immer als Bedrohung empfunden. Sie können nun ein wenig aufatmen, denn ein Verbot des zwielichtigen Salafistenvereins ist nun in greifbare Nähe gerückt.

Das zeigt, dass unser konsequenter Einsatz gegen die Islamisierung in Eicken Früchte getragen hat und es sollte der etablierten Politik zu denken geben, dass sich unsere Warnungen vor den muslimischen Extremisten als berechtigt erwiesen haben. Ein Verbot der Salafisten in Deutschland wäre der nächste, zwingend notwendige Schritt. Falls dieser Schritt nicht erfolgen sollte, werden wir auch unsere Kampagne in Eicken wieder verstärken müssen. Ausdrücklich nicht ausschließen möchte ich in diersem Zusammenhang weitere Demonstrationen und Kundgebungen gegen die Islamistenszene vor Ort. “