Aktuelles / Freitag, 23.November.2012

Mönchengladbach: Polizei warnt vor "südländisch aussehenden Klau-Kids“

Die Polizei der Stadt Mönchengladbach warnt die Bevölkerung vor den Einbrüchen sogenannter „Klau-Kids“ aus Südosteuropa. Bewohner von Mehrfamilienhäusern sollen sehr wachsam sein, da die Zahl der Einbrüche stark angestiegen sei.

Die Polizei hat bereits mehrfach daraufhin gewiesen, dass Einbrüche vielfach auch von Kindern und Jugendlichen aus dem südosteuropäischen Raum begangen werden. Diese sind bandenmäßig organisiert und nutzen ihr „kindliches und unschuldiges Aussehen“, um unbehelligt und unverdächtigt vielfach auch in Mehrfamilienhäusern auftreten zu können.

Sollten Sie also in einem Mehrfamilienhaus wohnen und Sie bemerken fremde südländisch aussehende Kinder oder Jugendliche im Haus, dann sollten bei Ihnen die Alarmglocken schrillen! Seien Sie jetzt der aufmerksame Nachbar und informieren die Polizei über die von Ihnen gemachten Beobachtungen über den Notruf 110.

Aber auch Einfamilienhäuser sind vor den Kindern nicht sicher. Hier hat sich gezeigt, dass sie in der Regel klingeln, um festzustellen, ob jemand im Haus ist. Ist dies für sie offensicht-lich nicht der Fall, hebeln die Kinder schnell und professionell Fenster und Türen auf.

Das Schweizer Magazin „Weltwoche“ hat in einem lesenswerten Leitartikel dieses Phänomen bereits vor Monaten beschrieben. In gewissen Kreisen ist festzustellen, dass sogenannte „Clan-Strukturen“ für Verbrechen genutzt werden. Immer häufiger werden dazu Kinder missbraucht, da diese erst ab 14 Jahren strafmündig sind und verurteilt werden können.

Seit dem Beitritt von Rumänien und Bulgarien zur EU sowie dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts im Juli, wonach Asylbewerber sofort Anspruch wie Hartz 4 Bezieher genießen, stieg die Zahl einreisender Roma und Sinti aus ganz Südosteuropa stark an. Dass die Polizei in Mönchengladbach eine solche Pressemitteilung verfasst, zeigt nur, wie sehr sich die Lage verschlimmert hat.

Hierzu äußert sich der neue Vorsitzende des PRO-NRW-Bezirksverbands Niederrhein und Koordinator für den Kommunalwahlantritt in Mönchengladbach, Dominik Roeseler:

Diese Einbruchsserie zeigt, dass wir eine offene und ehrliche Debatte über Einwanderung und Asylbewerber in unserer Gesellschaft brauchen. Wer die Kriminalität aus diesem Bereich verharmlost oder verschleiert – so wie es die Altparteien von SPD, Grüne, FDP und CDU gerne machen – löst keine Probleme, sondern verschlimmert diese.

Wir fordern neben der lückenlosen Aufklärung, auch die konsequente Ausschöpfung der Rechtsmittel. In der Öffentlichkeit muss eine ehrliche Berichterstattung durch die Medien erfolgen und die Politik muss den Dialog mit den Bürgern unserer Stadt in dieser Problematik suchen.