Aktuelles / Montag, 23.April.2012

Moers: Wenn die linke Marschkolonne außer Tritt gerät

„Eine lebendige Demokratie ist durch Meinungsvielfalt und Diskussionskultur geprägt. Was wir derzeit auch in Moers erleben, das ist das ganze Gegenteil davon. Die linke Meinungsschickeria überbietet sich im politisch korrekten Kampf gegen rechts“, erklärte der Mitorganisator der „Freiheit-statt-Islam-Tour“ der BÜRGERBEWEGUNG PRO NRW, Jörg Uckermann. Uckermann nannte es bizarr, dass sich die linksdominierte Einheitsfront in der Stadt darüber stritte, ob man allein oder gemeinsam gegen PRO NRW vorgehen solle. Der Ortsverband der Linke in Moers und Neukirchen-Vluyn hatte kritisiert, dass der SPD-Landtagskandidat Ibrahim Yetim, ganz ohne zu fragen, einen Aufruf gegen die anstehende PRO-NRW-Kundgebung veröffentlicht hatte.

Diese Streiterei zeige, so Uckermann, wes Geistes Kind diese angeblichen Bündnisse für Demokratien seien:

Jörg Uckermann

„Die angeblichen Bündnisse gegen rechts, die sich am Rande unserer ,Freiheit-statt-Islam-Tour‘ formieren, sind weder demokratisch noch freiheitlich. Vielmehr handelt es sich um einen gleichgeschalteten Protest von Leuten, die in schlechtester deutscher Tradition im Gleichschritt marschieren, um eine für sie unliebsame politische Opposition zu bekämpfen. Wenn diese neue braune Marschkollone aus SPD, Gewerkschaften, Linke und CDU nun außer Tritt gerät, dann protestieren die Zeremonienmeister der politischen Korrektheit nervös.

In Wirklichkeit instrumentalisiert jede dieser Gruppen diesen inszenierten Protest ohne nennenswerte Bürgerbeteiligung. Wir werden uns von diesen Methoden jedoch nicht einschüchtern lassen und unsere Tour gegen Extremismus und für die Werte der Freiheit durchziehen. Und auch die Bürger in Bochum werden sich weder durch Herrn Yetim, noch durch die Postkommunisten vorschreiben lassen, wen sie am 13. Mai wählen werden. Wir haben erst jetzt in Frankreich wieder gesehen, welchen Rückhalt islamkritische, freiheitliche Positionen haben.

Das stärkt uns in unserem politischen Anliegen, auch in Deutschland für frischen Wind zu sorgen.“