Regional / Donnerstag, 6.Februar.2014

Mönchengladbach gegen Islamismus: letzte Aktualisierungen zur Kundgebung am Samstag

Der PRO NRW-Bezirksverband Niederrhein und Kreisverband Mönchengladbach demonstrieren am Samstag, den 8. Februar um 14 Uhr gegen die „Eroberungspläne“ der Salafisten in Mönchengladbach. Nachdem die Salafisten um Pierre Vogel und Sven Lau im Sommer 2011 einen bundesweit einmaligen Rückschlag erlitten haben und die Pläne für die Koranschule im Stadtteil Eicken scheiterten (an dem Widerstand beteiligte sich damals wie heute die Bürgerbewegung PRO NRW), planen die Verfechter des orthodoxen Islam nun eine „Rückkehr mit krasser Gegenwehr“.

Die unter dem Titel „Islamophobie in Mönchengladbach“ angemeldete Veranstaltung ist eine für Salafisten typische Propaganda-Veranstaltung. Zum einen zeigen die Vorfälle in der Vergangenheit, dass die Gewalt immer wieder von den Salafisten aus ging. Zum anderen ist eine (Islam-) Phobie, ein Angstzustand. Wer sich aber mit den Zielen des politischen Islam und Pierre Vogel auseinandersetzt, hat keine Angst vor dem Islam, sondern erkennt die Gefahr für unsere freiheitliche, demokratische Gesellschaft.

Wie gefährlich der Extremismus im Islam ist, zeigt auch, dass selbst Organisationen wie die „Zeugen Jehovas“ und die „Heilsarmee“ eine anerkannte Körperschaft des öffentlichen Rechts sind, aber der Islam als Religionsgemeinschaft die notwendige Vereinbarkeit mit dem Grundgesetz nicht leisten kann.

Über diese und andere Zusammenhänge informieren sachlich und ausführlich Dominik H. Roeseler (stv. PRO-NRW-Vorsitzender und Kreisvorsitzender Mönchengladbach), Detlev Schwarz (Kreisvorsitzender Bonn), Christopher v. Mengersen (Vorstandsmitglied), Sebastian Nobile (Mitglied, vereint fünf verschiedene Nationalitäten) und einige parteilose Bürger aus Mönchengladbach.

Als weiteres Zeichen des Protest wird die Bürgerbewegung PRO NRW ebenfalls lautstark mit Musik auf die Veranstaltung der Salafisten reagieren. Karneval, ein wichtiger Bestandteil unserer vielfältigen, deutschen Kultur, steht vor der Tür. Neben Schlager und Rock wird auch Karnevalsmusik gespielt.

MG

Die Salafisten werden sich auf dem Alter Markt gegen 15 Uhr einfinden. Das Bündnis „Aufstehen für Menschenrechte – gegen Rechtsextremismus“ und die Bürgerinitiative für Mönchengladbach / Eicken werden in zwei getrennten, aber räumlich gemeinsamen Kundgebungen miteinander auf dem Kapuziner Platz gegendemonstrieren. Hier die Daten zur PRO-NRW-Kundgebung:

„Grundgesetz statt Scharia“ – islamischen Extremismus bekämpfen
am Samstag, den 08.02.2014
um 14 Uhr
Hindenburgstrasse (nähe Alter Markt)

Zu der Veranstaltung der Bürgerbewegung PRO NRW gibt es im Vorfeld mehr als 180 Zusagen auf Facebook. Auch wenn erfahrungsgemäß nicht jeder den Weg von der virtuellen in die reale Welt findet, wird mit einer stark erhöhten Teilnehmerzahl gerechnet.

Die Bürgerbewegung PRO NRW möchte wiederholt betonen, dass sich die geplante Kundgebung nicht gegen Menschen, sondern gegen die politische Ideologie richtet.

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