Aktuelles, Landesweit / Mittwoch, 12.Oktober.2016

Mit dem Jäger-Latein am Ende: Diebstahl-Hochburg NRW

autodiebstahl-100_v-gseapremiumxlDarauf kann NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) nun wahrlich nicht stolz sein:

Bei Autodieben wird Nordrhein-Westfalen immer beliebter, die Schäden für Versicherungen steigen um bis zu 16 Prozent. Diebe, zumeist mit Migrationshintergrund, knacken in Nordrhein-Westfalen durchschnittlich etwa alle zwei Stunden ein Auto und fahren damit davon. Im letzten Jahr hat die Zahl der gestohlenen Kraftfahrzeuge in Nordrhein-Westfalen um rund 10 Prozent zugenommen.

Zudem stieg der Schaden für die Versicherungsgesellschaften wegen der teurer werdenden Autos sogar um etwa 16 Prozent auf mehr als 10 Millionen Euro. In der Landeshauptstadt Düsseldorf werden dabei nicht nur die meisten Autos gestohlen, sondern auch die teuersten: Insgesamt 222-mal schlugen dort Autoknacker zu, jeder Autodiebstahl kostete die Versicherer durchschnittlich 26.000 Euro. In Düsseldorf wurde im letzten Jahr statistisch einer von 1.000 zugelassenen und versicherten Pkw gestohlen, in Köln waren es 0,9 (316 Diebstähle/18.992 Euro) und in Essen 0,8 (176 Diebstähle/16.209 Euro). Es bleibt daher festzuhalten, daß in NRW die Zahl der Autodiebstähle regelrecht explodiert ist.

Die chronisch unterbesetzte NRW-Polizei ist derzeit weder in der Lage, die ausufernde Zahl von Einbruchdiebstählen noch die der Autodiebstähle erfolgreich einzudämmen. Die Bürger müssen letztendlich die Zeche zahlen. PRO NRW fordert ein hartes Durchgreifen gegen die zumeist aus Osteuropa kommenden Autoschieberbanden. Bei konsequenten Grenzkontrollen wäre es auch nicht so einfach möglich, die gestohlenen Luxuskarossen nach Osteuropa zu verbringen.

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