Aktuelles / Donnerstag, 20.Januar.2011

Minister für Arbeit, Schönfärberei und Soziales freut sich über gelungene Integration

Guntram Schneider (SPD) bekleidet in Nordrhein-Westfalen den Posten des Landesministers für Arbeit, Integration und Soziales. Besonders der Arbeitsbereich „Integration“ scheint Schneider wichtig zu sein. Und statt Landesminister für Integration könne man gleich auch konsequenterweise sagen: Landesministerin für Schönfärberei, so der Pro-NRW-Generalsekretär Markus Wiener.

In einem Interview hatte der Minister den grassierenden „Sarrazin-Vorurteilen“ widersprochen. Als Erfolg wertete es Schneider, dass nach den Stichproben 21,6 % der in NRW lebenden Muslime von Transferleistungen lebten. Wegen überdurchschnittlich hoher Hochschulgangsberechtigungen attestierte der Minister den muslimischen Schülerinnen und Schülern eine hohe Bildunsgaspiration. Für die gelungene Integration spreche auch, dass 46 % Muslime deutsche Staatsbürger seien und die Hälfte sich in einem deutschen Verein organisierten.

Pro-NRW-Generalsekretär Markus Wiener

„Zunächst einmal sollten die Bürger selbst die Ergebnisse in Ruhe studieren können. Schon ohne die Möglichkeit, diese nachzuprüfen, verheddert sich der Minister in Widersprüche. Da behauptet Schneider in dem Interview, die Zusammenarbeit der öffentlichen Stellen mit den Migrantenorganisationen laufe gut und nimmt dies als Beweis für die gelungene Integration. Dabei hatte die Welt gemeldet, dass diese Organisationen über gar keinen Rückhalt bei den Muslimen verfügten“, kommentierte Wiener das Interview.

Wenn man sich freue, dass 46 % der Muslime die deutsche Staatsbürgerschaft annähmen, so müsse man auch hier nachhaken: „So wie die deutsche Staatsbürgerschaft inzwischen verramscht wird, muss man sich fragen: warum nur 46 %? Und warum verbleibt dann der Rest, der offensichtlich nichts mit unserem Land zu tun haben will, hier? Schließlich: Welche Motive hatten diese Neubürger überhaupt für den Erwerb unserer Staatsbürgerschaft, die noch nicht eimal ein Garant dafür ist, dass Migranten der deutschen Sprache mächtig sind?

Wenn solche Integrationsverweigerer mit deutschem Pass einen Verein gründen, dann ist das nach der Logik von Herrn Schneider bereits ein deutscher Verein. Und auch, wenn dort nur die muslimische Kultur gepflegt würde, wäre dass dies ein Beweis für die gelungene Integration. Diese Landesregierung will die Bürger wieder einmal verschaukeln. Es wird Zeit für Neuwahlen in NRW.“