Landesweit / Donnerstag, 20.Mai.2010

Migrantenbürokratie schadet der Integration

Wer sich Parallelgesellschaften leistet, der hat auch beständig mit der sie notwendig begleitenden Bürokratie zu kämpfen. In Nordrhein-Westfalen wird dieses Feld vorwiegend von der „Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Migrantenvertretungen“ (LAGA) bestellt. Unter ihrem Vorsitzenden, dem SPD-Quotenmigranten Tayfun Keltek, tagte deren Hautausschuss kürzlich in Dormagen und dessen Tagung wurde thematisch wesentlich von der Bürgerbewegung pro NRW bestimmt.

Nicht ohne Grund hatten die Quotenmigranten wohl Dormagen als ihren Tagungsort ausgewählt. Gibt es hier doch seit einigen Jahren einen sehr aktiven pro-NRW-Kreisverband unter Vorsitz von Daniel Schöppe, der seit vergangenem Jahr auch Vorsitzender der pro-NRW-Fraktion im Dormagener Stadtrat ist. Bei den Landtagswahlen am 9. Mai konnte das gute Kommunalwahlergebnis für pro NRW in Dormagen und im gesamten Rhein-Kreis Neuss noch einmal verbessert werden und da ist es eigentlich kein Wunder, dass die Migrantenlobby hierin ein „Problem“ sieht – wohl vor allem eines für ihren Zugang zu staatlichen Subventionen für ihre im Großteil ergebnis- und gesichtslosen Arbeit.

Aus diesem Grund hatte die Dormagener pro-NRW-Fraktion erst vor einigen Wochen die Abschaffung der Quasselbude namens „Integrationsrat“ gefordert und Daniel Schöppe bricht nun aus aktuellem Anlass erneut eine Lanze für eine erfolgreiche Integrationspolitik, wenn er die Tagung der LAGA wie folgt kommentiert:

„Bürokratie schafft keine Integration. Sie kostet nur viel Geld, das in aktiver Integrationspolitik wie etwa verpflichtenden Deutschkursen für die hier lebenden Migranten wesentlich besser angelegt wäre. Als schlimm empfinde ich, dass die Migrantenbürokratie die Migranten als ihre eigentliche Zielgruppe an der Nase herumführt. Es kommt nicht darauf an, über eine möglichst aufwendige Bürokratie reichlich Geld für die Bildung von Parallelgesellschaften abzugreifen, sondern auf Integration im wahrsten Sinne des Wortes. Dass damit Personen wie Tayfun Keltek oder auch der Vorsitzende des Dormagener Integrationsrates, Mehmet Güneysu, offensichtlich nicht viel anfangen können, sei nur am Rande erwähnt.

Es ist für mich ein Ausweis einer gescheiterten Integrationspolitik, dass insbesondere diese beiden Herren alles für die Nicht-Integration ihrer Klientel tun. Die Vielfalt, die sie so gerne beschwören, ist nur dann eine Bereicherung, wenn von ihre keine Bedrohung für das friedliche Zusammenleben in unserem Land ausgeht und sie uns keine Wohlfahrtsverluste beschert. Das ist die Zielmarke, die wir in der Integrationspolitik erreichen müssen und Herrn Keltek und Herrn Güneysu lade ich herzlich ein, daran wirklich mit zu arbeiten.“