Aktuelles / Donnerstag, 16.Dezember.2010

Menden: Dritte Moschee für die Kleinstadt im Sauerland?

Selbst im beschaulichen Sauerland wird die Ankündigung Angela Merkels, dass Moscheen stärker als früher ein Teil unseres Stadtbildes sein würden, traurige Realität; und zwar mit großen Schritten. In der Kleinstadt Menden, die gerade einmal rund 55 . 000 Einwohner zählt, soll nach Plänen der muslimischen Einwohner den bereits zwei bestehenden Moscheen eine dritte hinzugefügt werden.

Wie man in verschiedenen Blogs und in Kommentaren der örtlichen Medien nachlesen kann, sind die einheimischen Bürger in der Gemeinde Menden in einer nicht unerheblichen Anzahl mit den Plänen nicht einverstanden. Ein Thema wird durch die Kommentare besonders deutlich, nämlich die Untätigkeit und Unterwürfigkeit der Altparteien im Stadtrat von Menden, die überhaupt gar keine Ambitionen an den Tag legen, diesen unnützen Bau verhindern zu wollen.

Hier eine kleine Auswahl: (Quelle der Kommentare: http://www.derwesten.de/staedte/menden/Noch-keine-Einigung-ueber-neue-Moschee-id285898.html )

„Ich bin ganz klar dagegen!
Es gibt bereits eine Moschee in Menden und die sollte ausreichend sein.
Ansonsten sollen sie doch weiterhin in einem großen Saal oder so gmeinsam beten.
Minarette + Kuppel passen nicht in die lokale/örtliche Bebauung und damit sollte alleine deswegen schon keine Baugenehmigung erteilt werden.
Es gibt private Bauantrtäge die aufgrund der Wahl der Farbe der Dachziegel abgelehnt werden….
Klar dagegen!“

„Tja, die Stadt läßt ein Veranstaltungszentrum wie die Wilhelmshöhe lieber sterben.
Und wird beim Bau einer Moschee mit Minarett mit Sicherheit wieder devot kuschen.
Nennt man das einen Ausverkauf einer Stadt?
Veranstaltungen mit langer Tradition (z.B. Karneval) scheinen gar nicht mehr so erwünscht.
Stattdessen und scheinbar viel lieber mehr Moscheen zur Verbreitung des Islam.
Eine tolle Marschrichtung nicht nur lokalpolitischer Art, die an den Wünschen der Mehrheit vorbei geht.“

„Ich bin ganz entschieden gegen diesen Bau.
Wenn man sich überlegt, welche Messlatte teilweise bei Bauanträgen angelegt wird; da wird mit besonderem Augenmerk darauf geachtet, dass die Art der Bebauung ins Gesamtbild passt.  ….
…Eine Moschee ist allerdings nicht etabliert in unserer Kultur und ich erhebe auch nicht den Anspruch in z.B. Istanbul eine Kirche zu bauen (wohne ja auch nicht dort). Aber sinngemäß möchte ich mal die Antwort auf meinen Bauantrag in Istanbul sehen.
Liebes Bauamt – nicht mit zweierlei Maß messen!
Andere Bauanträge in Menden wurden in der Vergangenheit wegen viel geringerer Abweichungen von der Norm nicht genehmigt!“

Alexander von Daake, pro-NRW-Stadtrat in Meschede

Zu den Planungen, in Menden eine dritte Moschee zu errichten, erklärt Alexander von Daake, Stadtrat in Meschede und Pro-NRW-Beauftragter für das Sauerland: „Hier wird wieder völlig am Bürgerwillen vorbei kommunale Politik betrieben, die lediglich auf die sogenannte politische Korrektheit abzielt. Bloß nicht bei ausländischen Einwohnern anecken, man könnte ja in das mediale Kreuzfeuer der linken und radikalen Mitte geraten. Wir von der rechtsdemokratischen Bürgerbewegung pro NRW werden diesen Fall die Missachtung des Bürgerwillens  nicht ohne Aktionen hinnehmen und werden die kritischen Bürger in Menden nach Kräften unterstützen.  Ich werde noch Ende dieser Woche in einer Besprechung mit unserem Generalsekretär Markus Wiener in Köln die Möglichkeiten für eine Kampagne in Menden erörtern.  Denkbar wäre eine eigene Unterschriftenkampagne gegen diesen Multi-Kulti-Wahnsinn, die mit Infostandserien und Verteilaktionen eingeleitet werden könnte “