Aktuelles, Landesweit / Donnerstag, 28.August.2014

Mehr Geld für Asylbewerber, weniger Gerechtigkeit für deutsche Arbeitslose

Asylbewerber werden künftig deutschen Sozialhilfeempfängern bzw. Langezeitarbeitslosen defacto gleichgestellt. Das hat nun die schwarz-rote Bundesregierung beschlossen. Vom ersten Tag ihrer Einreise an, werden Asylbewerber künftig fast den normalen Satz entsprechend den Hartz 4-Vorschriften erhalten. Der Unterschied zu einem deutschen Langzeitarbeitslosen (ab 1 bzw. 2 Jahren), der zuvor über Jahre oder Jahrzehnte in die Sozialkassen eingezahlt hat, beträgt lediglich rund 40 Euro im Monat. Egal ob die Asylbewerber tatsächlich asylberechtigt sind, was auf weniger als 2 % aller Einreisenden nur zutrifft, oder ob es sich um dreiste Asylbetrüger handelt! Nach 15 Monaten werden Asylbewerber dann in Zukunft sogar mit den vollen Hartz 4 – Sätzen versorgt.

Markus Wiener

Markus Wiener

„Wir erleben hier einen sozialpolitischen Skandal erster Güte, der eine himmelschreiende Ungerechtigkeit gegenüber vielen einheimischen Hartz 4 – Empfängern darstellt“, kritisiert der PRO-NRW-Generalsekretär Markus Wiener die Entscheidung der Bundesregierung. „Denn man muss sich vor Augen halten, dass einheimische Hartz 4 – Empfänger ab jetzt nicht nur gleich gestellt sind mit Personen, die nie zuvor auch nur eine Mark bzw. Euro in die deutschen Sozialkassen eingezahlt haben. Nein, deutsche Langzeitarbeitslose sind jetzt sogar in der Regel noch schlechter gestellt als Asylbewerber, da sie erst den Großteil ihres Ersparten aufbrauchen müssen, bevor sie überhaupt nur einen Cent vom Staat erhalten. Es ist schon fast ein Wunder, dass angesichts dieser Gerechtigkeitslücke auf Kosten der einheimischen Bevölkerung bislang noch keine große Protestwelle durchs Land rollt!“

Tags: ,