Aktuelles / Mittwoch, 29.Dezember.2010

Maulkorb für Lehrer wegen Kritik an der Einheitsschule

Laut einer Meldung der Westfalenpost sind nach einer Informationsveranstaltung der nordrhein-westfälischen Gemeinde Finnentrop zum Thema Gemeinschaftsschule einige Lehrer, die sich an der Diskussion beteiligten, zu Dienstgesprächen ins Regierungspräsidium nach Arnsberg „einbestellt“ worden.

Da sich die Pädagogen gegen die Gemeinschaftsschule aussprachen, wurde ihnen dann bei diesen Dienstgesprächen klargemacht, daß sich Beamte nicht zu politischen Themen öffentlich äußern dürfen. Insbesondere dann nicht, wenn es um solch brisante Themen wie Schulwesen, sprich Ausbildung unserer Kinder geht. Es wäre ja noch schöner, wenn ausgerechnet diejenigen, die jeden Tag mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, unseren Politikern der Altparteien sagen würden, was richtig und falsch ist ….

Bekanntlich favorisiert die von der extremistischen Linkspartei tolerierte rot-grüne Landesregierung die Einführung einer Einheitsschule. Örtlicher Widerstand aus den Reihen der Lehrerschaft soll wohl auf die oben beschriebene Weise gebrochen werden.

Offiziell wurde das mit dem Hinweis „auf ihre Pflicht zur Loyalität ihrem Dienstherrn gegenüber sowie zur Neutralität und Zurückhaltung“ begründet. Nur seltsam, dass ansonsten, der Landesregierung offenbar genehme politische Aktivitäten von linksgestrickten Lehrern zumeist nicht auf solche Art eingeschränkt bzw. unterbunden werden …