Aktuelles / Freitag, 17.Juni.2011

Markus Wiener: Wir haben andere Politiker

Das Vertrauen der Bürger in die Politiker ist nach einer Studie des Nürnberger Marktforschungsunternehmens GfK in Deutschland auf einem neuen Tiefpunkt angelangt. Nur noch neun Prozent der Befragten vertrauen den Politikern im Land. Europaweit sind es immerhin noch 17 Prozent. Dieses Ergebnis zeige, so der Generalsekretär der PRO-BEWEGUNG, der Politikwissenschaftler Markus Wiener, dass ein neuer Typ von Politiker nötig sei, um die Demokratie wieder mit Leben zu erfüllen. Politiker hätten die Sachwalter der Bürgerinteressen zu sein. Die PRO-BEWEGUNG habe sich genau dieses Ziel auf die Fahnen geschrieben.

Es sei an der Zeit, so Wiener, die verbrauchten Politiker der Altparteien endlich abzuwählen:

Markus Wiener

„Die Politiker der Altparteien gefährden unsere Demokratie. Wir brauchen Politiker, die ihre Entscheidungen nicht von Werbeagenturen oder von medial erzeugten Stimmungen abhängig machen. In der PRO-BEWEGUNG sind auf kommunaler Ebene bereits viele normale Bürger in politischer Verantwortung, die ihre Arbeit in den Kreistagen und Stadträten aus politischer Überzeugung für die Bürger und für den Erhalt unserer Heimat machen. Wir brauchen keine Politiker, die ihre Karriere dem Einfluss von Lobbys zu verdanken haben. In der PRO-BEWEGUNG engagieren sich bereits Menschen neben Beruf und Familie, um ihrer Verantwortung als Staatsbürger gerecht zu werden.

In der Studie wird festgestellt, dass besonders solche Berufe angesehen sind, die sich in ihrem Beruf dem Helfen verschrieben hätten und die deshalb für ihren Beitrag zur Gesellschaft wertgeschätzt würden. Wir brauchen endlich Politiker, die einen Beitrag für die Gesellschaft leisten und den Bürgern helfen, statt diese abzuzocken. Eine wesentliche Voraussetzung für eine lebendige Demokratie bleibt aus unserer Sicht überdies eine Weiterentwicklung direkt-demokratischer Elemente. Die Bürger müssen wieder mehr Macht bekommen und die Parteien weniger. Das würde die Politiker dann auch wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholen und zukünftig für ein größeres Vertrauen sorgen.“