Aktuelles / Dienstag, 2.November.2010

Markus Wiener: die Pro-Bewegung als bundesweiter Faktor

Einen erfreulich großen, bundesweiten Andrang auf eine Pro-NRW-Mitgliedschaft verzeichnet derzeit Pro-Generalsekretär Markus Wiener.

„Wir haben seit der gemeinsamen Pressekonferenz mit FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky Hunderte Mails, Faxe und Telefonanrufe aus dem ganzen Bundesgebiet erhalten. Viele Interessenten erkundigten sich auch nach der Möglichkeit einer Mitgliedschaft bei einem Wohnort außerhalb Nordrhein-Westfalens oder schickten gleich einen ausgefüllten Aufnahmeantrag mit. Die offizielle Bekundung der FPÖ, mit Pro NRW als deutscher Schwesterpartei im Hinblick auf die Europawahl 2014 arbeiten zu wollen, scheint bei vielen freiheitlich gesinnten Bürgern des Landes als eine Art Initialzündung gewirkt zu haben“, so der Politikwissenschaftler Wiener weiter.

v.l.n.r.: Markus Wiener, Harald Vilimsky, Markus Beisicht und Judith Wolter.

„Obwohl wir als Bürgerbewegung pro NRW derzeit noch als Regionalpartei für Nordrhein-Westfalen aufgestellt sind, haben wir schon zahlreiche Mitglieder aus dem ganzen Bundesgebiet, insbesondere aus benachbarten Bundesländern in Westdeutschland. Wir nehmen diese Unterstützung gerne an und werden auch künftig derartige Aufnahmeanträge positiv bescheiden, wenn die betreffenden Personen zu uns passen.“

Zusätzlich werde laut Wiener nun intern geprüft, wie man überregionale Organisationsstrukturen aufbauen und beim nächsten Parteitag im Frühjahr 2011 offiziell beschließen könnte. Dies geschehe insbesondere im Hinblick auf anstehende bundesweite Wahlen, an denen die Pro-Bewegung im Verbund mit den europäischen Freunden und einigen Verhandlungspartnern in Deutschland mitwirken werde. „Hier ist vieles im Fluss und alles möglich. Weitere Impulse in diesem Prozess erhoffen wir uns von einer erneuten Verhandlungsrunde mit der REP-Bundesspitze am Wochenende in Stuttgart. Denn wir dürfen keine Zeit mehr verlieren bei der Sammlung der seriösen und politikfähigen Kräfte rechts der Mitte. Die Menschen warten darauf, dass sich die relevanten und politisch erfahrenen Gruppen und Einzelpersönlichkeiten in diesem Spektrum endlich zusammen raufen. Es bedarf einer Einigung dieser vorhandenen Kräfte und nicht die x-te CDU-Abspaltung im Miniformat oder Neugründung einer rechten Politsekte, die sich dann innerhalb weniger Wochen wieder selbst demontiert und in der Öffentlichkeit lächerlich macht.

Pro Köln, Pro NRW und die Pro-Bewegung als Ganzes stehen dagegen für Verässlichkeit und Professionalität. Wir haben bereits gezeigt, wie man erfolgreich Wahlkämpfe führt, Dutzende Mandate erobert und über viele Jahre wahrnehmbar Politik in einer Millionenstadt betreibt. Wir werden dieses Know How und unsere personellen und organisatorischen Ressourcen auch dem Aufbau einer bundesweiten demokratischen Rechtspartei zur Verfügung stellen, wenn die Voraussetzungen stimmen. Denn das gebietet uns unsere Verantwortung für ganz Deutschland.“