Aktuelles / Donnerstag, 6.Januar.2011

Markus Wiener: Die Linke gehört, wie die NSDAP, verboten!

Dass der NRW-Landesverband der Partei Die Linke in Nordrhein-Westfalen die Kommunismusthesen der Linken Vorsitzenden Gesine Lötzsch verteidigt, wundert den Politologen und Pro-NRW-Generalsekretär Markus Wiener nicht: „Wer die DDR als Rechtsstaat bezeichnet und ganz offen von Stasi, Mauer und Stacheldraht träumt, der muss auch das verquaste kommunistische Gerede von Gesine Lötzsch richtig finden.“

Lötzsch hatte im Vorfeld eines Treffens von DKPlern und RAF-Terroristen in der ehemaligen FDJ-Zeitschrift „Junge Welt“ ein ungewöhnlich offenes Bekenntnis zum Kommunismus abgegeben. Das ehemalige SED-Mitglied Lötzsch räsoniert in dem Aufsatz allenfalls über den richtigen Weg zu Kommunismus und Revolution. Als Szenario für die Zukunft prognostizierte die SED-Genossin übrigens eine Lage, in der Flüchtlingsströme die Festung Europa überrennen würden. Der Kommunismus sei eine richtige Antwort auf diese Problematik.

Pro-NRW-Generalsekretär Markus Wiener

In ihrem Aufsatz trauerte Lötzsch auch der „verratenen“ Novemberrevolution 1918. Damit dokumentiere die Bundestagsabgeordnete, so Wiener, dass sie ganz offensichtlich auch den stalinschen Terror gern in Deutschland gehabt hätte: „Die angeblich verratene Novemberrevolution, wie Genossin Lötzsch heute schreibt, war der kriminelle Versuch, die erste Demokratie auf deutschem Boden zu verhindern. Das wurde nicht zuletzt durch die prinzipienfeste Haltung des damaligen sozialdemokratischen Präsidenten Friedrich Ebert verhindert.

Es ist unerträglich, dass die Linke nicht nur die DDR rechtfertigt, sondern auch noch die Weimarer Demokratie verächtlich macht. Frau Lötzsch muss doch wissen, wie viele Millionen Menschen in der Sowjetunion zu Tode gefoltert und ermordet worden sind von dem gleichen Menschenschlag, der von 1918 an versucht hat, die Weimarer Republik zu zerstören. Die Mahnwache der Berliner Pro-Bewegung vor der Veranstaltung am Samstag ist die einzig richtige Antwort auf diese Provokation.“

Es sei endlich an der Zeit, so Wiener, die Partei Die Linke zu verbieten: „Genauso unmöglich, wie es sein muss, dass es auf deutschem Boden jemals wieder eine bekennende NSDAP geben würde, genauso unerträglich ist es, dass es noch immer eine SED unter falschem Namen gibt. Man stelle sich einmal die Frechheit vor, dass Mauermörder und Stasi-Verbrecher heute im Bundestag sitzen oder unsere NRW-Landesregierung dulden. Die Pro-Bewegung ist der Meinung, dass Totalitarismus in Deutschland im 21. Jahrhundert keinen Platz mehr haben darf.“