Aktuelles / Freitag, 16.März.2012

Markus Beisicht: Wir werden kämpfen wie nie zuvor!

Interview mit dem PRO NRW-Vorsitzenden und designierten PRO NRW-Spitzenkandidaten zur Landtagswahl, Herrn Rechtsanwalt Markus Beisicht:

Markus Beisicht

Herr Beisicht, tritt PRO NRW mit Ihnen als Spitzenkandidaten zur nordrhein-westfälischen Landtagswahl im Mai an?

Wir treten selbstverständlich als freiheitliches Korrektiv zu den verbrauchten Landtagsparteien an und ich habe mich bereit erklärt, unsere junge Partei als Spitzenkandidat in diese Wahlauseinandersetzung zu führen.

Wir werden schon in der kommenden Woche auf einem außerordentlichen Parteitag unsere Landesliste wählen und dann zügig die Wahlteilnahmevoraussetzungen erfüllen. Die politische Landschaft in Nordrhein-Westfalen ist in eine bedenkliche Schieflage geraten. Alle Parteien drängen sich ins Unverbindliche und im Zweifel immer weiter nach links. Die etablierten Parteien unterscheiden sich doch kaum mehr. Insbesondere die nordrhein-westfälische CDU träumt von schwarz-grünen Bündnissen und ist schon lange keine Heimat für konservative bzw. freiheitliche Kräfte. Es hat sich ein riesengroßes Vakuum jenseits der nordrhein-westfälischen CDU gebildet. Es ist unsere Aufgabe, in diesem Wahlkampf diese Lücke zu besetzen. Wir sind die Lobbyvertretung der einheimischen Bevölkerung. Wir kämpfen für mehr demokratische Mitbestimmung, mehr Sicherheit in unseren Städten, ein gesundes Heimatbewusstsein. Wir verteidigen unser christlich-abendländisches Erbe gegenüber der islamistischen Herausforderung.

Der anstehende Wahlkampf ist für unsere Partei natürlich eine riesengroße Herausforderung und die größte Belastungsprobe in ihrer noch jungen Geschichte. Wir müssen in wenigen Tagen die Wahlteilnahmevoraussetzungen erfüllen und auch unsere Öffentlichkeitsarbeit fit machen für einen Wahlkampf im einwohnerstärksten Bundesland der Republik. Sie können aber gewiss sein, dass unsere Mitglieder und Aktivisten hoch motiviert sein werden und in den nächsten Wochen den „Deutschlandabschaffern“ von CDU, SPD und Co. schlaflose Nächte bereiten werden. Die Bürger Nordrhein-Westfalens sind es leid, von den Altparteien weiter an der Nase herumgeführt zu werden. Wir fordern sie auf, den Stimmzettel bei der Landtagswahl zum Denkzettel für die verbrauchten Altparteien zu machen.

Demoskopen verkünden, wie praktisch vor jedem Wahlgang, dass PRO NRW kaum Chancen habe und das Rot-Grün die Wahl locker gewinnen wird. Wie schätzen Sie denn persönlich die Chancen von PRO NRW ein?

Es ist wie vor den Kommunalwahlen 2009 oder vor den Landtagswahlen 2010: Die Demoskopen prophezeien uns ein Wahldesaster, aber man ist dann am Wahlabend sehr überrascht über unsere Wahlerfolge.

Auch ich gehe davon aus, dass FDP und SED-Nachfolgepartei „Die Linke“ aus dem Landtag herausgewählt werden. Insbesondere die machtgeile, zeitgeisthörige und politisch immer korrekte FDP, deren Wahlversprechen am Wahltag schon wieder vergessen sind, hat ihre Zukunft hinter sich. Umso wichtiger wäre es, dass mit PRO NRW eine frische, unverbrauchte Kraft in den Landtag gewählt wird, die dem Kartell, der sich immer mehr angleichenden Altparteien auf die Finger schaut. Die FDP hatte ihre Chance, sie wird verschwinden und das „freiheitliche Original“, PRO NRW, wird dieses Vakuum ausfüllen.

Wir müssen aber natürlich realistisch bleiben. Entscheidend für einen Wahlerfolg wird sein, ob es gelingen wird, landesweit die mediale Schweigespirale zu durchbrechen. Im Schlafwagen mit ein paar Hinterzimmerveranstaltungen und ein paar Plakaten werden wir sicher nichts reißen können. Wir brauchen daher einen provokanten und öffentlichkeitswirksamen Wahlkampf. Sollte uns dies in der Kürze der Zeit und auch mit unseren begrenzten finanziellen Ressourcen gelingen, dann wird vieles möglich sein. Wichtig ist aber auch, dass unsere Anhänger und Sympathisanten sich nicht wegducken, sondern in den kommenden Wochen „Gesicht zeigen“ und mit Zivilcourage unseren Wahlkampf unterstützen. Wir brauchen diese Tugenden dringender denn je in der Auseinandersetzung mit den verkrusteten Machtkartellen der Altparteien.

Können Sie schon jetzt inhaltliche Schwerpunkte für den Wahlkampf benennen?

Wir werden aufgrund der besonderen Umstände einen reinen Zweitstimmen-Wahlkampf führen. Wir müssen uns natürlich auf wenige zentrale Themen konzentrieren. Es wird ein Wahlkampf geführt werden gegen Islamisierung, gegen Parteienklüngel und Korruption, für Sicherheit und Ordnung und für die Bewahrung unserer deutschen Leitkultur. PRO NRW ist die Anti-Islamisierungspartei in Nordrhein-Westfalen, ausgehend von PRO KÖLN, die mit ihrem Kampf gegen die Kölner Großmoschee weltweit Schlagzeilen gemacht hat, hat sich mit PRO NRW auf Landesebene ein islamkritisches, heimatverbundenes und freiheitliches Korrektiv zu den gescheiterten Altparteien gebildet. Wir sind eine junge, dynamische und basisdemokratische Formation, die immer mehr Anhänger auch in nicht typischer Weise konservativen Milieus gewinnt. Tagtäglich werden wir im Land mit der schleichenden Islamisierung und den täglichen Verfestigungen von islamistischen Parallelgesellschaften konfrontiert. Hiergegen werden wir in einer öffentlichkeitswirksamen Kampagne, insbesondere in Problem-Stadtteilen mobil machen. Unser Motto heißt „Freiheit statt Islam – Grundgesetz statt Scharia“. Es wird in ganz Nordrhein-Westfalen zu dieser Thematik eine Versammlungsserie geben. Jeder islamkritische Demokrat, dem Demonstrationsrecht und Meinungsfreiheit am Herzen liegen, sollte diese Demo- und Mahnwachenserie unterstützen.

Wird es Unterstützung der europäischen Partnerparteien für PRO NRW in diesem Landtagswahlkampf geben?

Selbstverständlich haben sich unsere europäischen Partner bereit erklärt, uns auch bei dieser wirklichen Bewährungsprobe Landtagswahl 2012 in NRW beizustehen. Es wird vielfältige Unterstützung, insbesondere auf logistischer Ebene geben. Daneben werden sich auch Spitzenpolitiker aus dem Ausland an unseren Kampagnen beteiligen. Unsere Gegner können sich schon jetzt auf einen tabubrechenden, provokanten, aber auch klischeesprengenden Wahlkampf einstellen. Misswirtschaft und Korruption, EU-Rettungsschirm und Eurokrise, Islamisierung und Überfremdung sowie Kriminalität und soziale Ungerechtigkeit sind die Schlagworte, die die Bürger im Lande wirklich bewegen, auf die die Altparteien unisono schon lange keine befriedigenden Antworten mehr wissen.

Abschließend gilt für mich das Motto: Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, der hat schon verloren! Wir werden für eine bessere Politik in Nordrhein-Westfalen kämpfen.