Markus Beisicht: Wir dürfen die Opfer des 17. Juni 1953 nicht vergessen!
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Markus Beisicht: Wir dürfen die Opfer des 17. Juni 1953 nicht vergessen!

PRO NRW erinnert an den anstehenden 65. Jahrestag des Volksaufstandes vom 17.Juni 1953 in der DDR.
An diesem Tage kam es zu einer Welle von Streiks, friedlicher Demonstrationen und
Protesten. Unzählige Bürger protestierten gegen das menschenverachtende SED-
Regime und für Freiheit und Menschenrechte sowie für freie Wahlen. Der
Volksaufstand wurde von der sowjetischen Besatzungsmacht mit militärischer Gewalt
brutal niedergeschlagen. Zahllose Menschen verloren ihr Leben, darunter auch
russische Soldaten, die sich geweigert hatten, auf Demonstranten zu schießen.

In Gedenken an den Volksaufstand in der DDR war der 17. Juni mit Gesetz vom 4.
August 1953 als Tag der deutschen Einheit in der damaligen Bundesrepublik
Deutschland gesetzlicher Feiertag. Mit Inkrafttreten des Einigungsvertrages vom 29.
September 1990 wurde das Datum der Wiedervereinigung (3. Oktober) anstelle des
17. Juni als Tag der deutschen Einheit zum gesetzlichen Feiertag. Der 17. Juni
behielt allerdings seinen Status als nationaler Gedenktag.

Zum anstehenden 65. Jahrestag des Volksaufstandes in der DDR vom 17. Juni 1953
erklärt der PRO NRW-Parteivorsitzende Markus Beisicht:

Rechtsanwalt Markus Beisicht

„Wir dürfen diejenigen nicht vergessen, die am 17. Juni 1953 in Ost-Berlin und in der
DDR im Kampf für Freiheit, Selbstbestimmung und deutsche Einheit gestorben sind.
Der 17. Juni darf nicht vergessen werden und muss auch heute in der Erinnerung
einen festen Platz haben.
Das Thema sollte gerade in den nordrhein-westfälischen Schulen viel intensiver
behandelt werden. Noch kann man bei der Behandlung dieses Themas auf
Zeitzeugen zurückgreifen.
Auch wenn der 17. Juni kein Feiertag mehr ist: Der Volksaufstand in der DDR gehört
zu den prägendsten und bedeutendsten Ereignissen der jüngeren deutschen
Geschichte. Der Volksaufstand vom 17. Juni 1953 schärft auch heute das
Bewusstsein dafür, was Freiheit, Gerechtigkeit und Demokratie bedeuten.“

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