Aktuelles / Freitag, 7.Januar.2011

Markus Beisicht: Wer schützt endlich die Bürger?

Schon lange gilt auch in Nordrhein-Westfalen die Devise: Täterschutz vor Opferschutz. Im Strafgefangenenbereich wird experimentiert wie in allen politischen Bereichen. Und wie in anderen Feldern geht dies auf Kosten der Bürger. Chaos statt Konzeption sei das Motto der Altparteien, so Pro-NRW-Chef Markus Beisicht. Hintergrund der Erklärung des freiheitlichen Politikers: In NRW werden die Bürger mit den Probanden des Programm KURS (Konzeption zum Umgang mit rückfallgefährdeten Sexualstraftätern) konfrontiert.

pro-NRW-Vorsitzender Rechtsanwalt Markus Beisicht

„Ich frage mich, wann wird die Politik sich einmal die Frage stellen: Wer schützt endlich die Bürger? Hier werden über 1.000 perverse, triebgestörte Täter auf die Menschheit losgelassen, obwohl die Hirnforschung seit Jahren deutlich sagt, dass solche Defekte nicht resozialisiert werden können. Dass jetzt in Wesel ein solcher Sexualstraftäter von sage und schreibe 16 Beamten beobachtet wird, damit er in die Gesellschaft zurückfinden soll, ist ein Irrsinn, der kaum zu erklären ist.

Die Pro-Bewegung positioniert sich mit ihren Politikangebot ganz klar: Wir fordern konsequent, dass Intensivtäter weggesperrt werden müssen, zum Schutz der Bevölkerung. Während für die Altparteien die Täter im Vordergrund ihrer Bemühungen stehen, gilt für die Pro-Bewegung: Opferschutz vor Täterschutz. Und: Nur durch konsequenten Strafvollzug kann die Bevölkerung vor solch wandelnden Zeitbomben geschützt werden. Die Altparteien müssen unter Druck gesetzt werden, damit die innere Sicherheit wieder zum zentralen Anliegen der Politik wird.“