Landesweit / Dienstag, 24.August.2010

Markus Beisicht: Auf nach Duisburg!

Am Samstag findet ab 12 Uhr die große Pro-NRW-Demonstration für die Abwahl des Duisburger Skandal-Oberbürgermeisters Adolf Sauerland statt. Der Demonstrationszug wird quer durch die Innenstadt zum Duisburger Rathaus gehen, wo eine Abschlusskundgebung stattfinden wird.

pro-NRW-Vorsitzender Rechtsanwalt Markus Beisicht

„Alle Duisburger Bürger sind aufgerufen, an diesem Tag zu zeigen, dass OB Sauerland nach der Loveparade-Katastrophe völlig untragbar geworden ist“, meint dazu der Pro-NRW-Vorsitzende Rechtsanwalt Markus Beisicht. „Unsere Bürgerbewegung wird dies klar und deutlich aussprechen: Jeder Tag, den der politisch verantwortliche Sauerland trotz der 21 Toten weiter auf seinen OB-Sessel kleben bleibt, ist ein Schlag ins Gesicht der Opfer und ihrer Angehörigen. Es ist unglaublich pietät- und verantwortungslos, einfach so zu tun, als könne nach wenigen Wochen ohne jegliche personelle Konsequenzen  zur Tagesordnung übergegangen werden.

Dabei wäre es eine Grundvoraussetzung für eine rückhaltlose Aufklärung der Katastrophe, dass der zumindest moralisch-politisch schwer belastete Sauerland endlich von seinem Amt zurücktritt oder vom Stadtrat abgewählt wird.“

Die Bürgerbewegung Pro NRW wird jedenfalls ihrem Oppositionsauftrag gerecht werden und landesweit zu dieser Demonstration mobilisieren. Das sind wir den 21 Opfern und Hunderten Verletzten, die aus ganz Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus nach Duisburg zum Feiern gekommen waren, einfach schuldig!“

Bemerkung am Rande: SPD, Linkspartei und Co. werden an diesem Tag gegen die Pro-NRW-Demonstration und damit also für OB Sauerland demonstrieren, obwohl sie dessen Abwahl bereits kurz nach der Katastrophe lautstark gefordert hatten! Soviel zur Glaubwürdigkeit und zum Oppositionsverständnis der linkslinken Parteien in Duisburg. Gerechter Weise muss man aber noch hinzu fügen, dass CDU und Grüne natürlich um keinen Deut besser sind: Diese beiden etablierten Ratsfraktionen, die in Duisburg den OB bzw. den Stadtdirektor stellen, haben gleich von Anfang an personelle Konsequenzen abgelehnt!