Leverkusener Rheinbrücke: NRW-Verkehrsminister Wüst (CDU) rechtfertigt Bau der neuen A1 Rheinbrücke mit Import-Stahl
Aktuelles, Landesweit, Regional, Top-Themen / Dienstag, 9.Januar.2018

Leverkusener Rheinbrücke: NRW-Verkehrsminister Wüst (CDU) rechtfertigt Bau der neuen A1 Rheinbrücke mit Import-Stahl

NRW-Verkehrsminister Wüst (CDU) hat kein Problem damit, dass die neue A1
Rheinbrücke bei Leverkusen hauptsächlich mit Import-Stahl aus China gebaut wird.
Von den 32.000 Tonnen Stahl, die für die Leverkusener Brücke veranschlagt werden,
kommen rund 2/3 aus China.

Im Gegensatz zu Wüst hat PRO NRW hingegen einProblem damit, dass die Brücke hauptsächlich mit Import-Stahl aus China gebaut wird. Einheimische Stahlerzeuger gehen jedenfalls leer aus, da der Verkehrsminister
keinen Protektionismus Vorschub leisten will.

Hierzu erklärt die PRO NRW Generalsekretärin Katja Engels:
„Herr Verkehrsminister Wüst, geht ́s noch? Sie sprechen von Protektionismus, wo
einheimische Stahlerzeuger auf Berücksichtigung und damit auf ein verantwortliches
Verhalten von Ihrer Landesregierung drängen. Kommt Ihr Ministergehalt auch aus
China oder doch noch aus NRW? Wussten Sie eigentlich, dass die chinesische
Stahlindustrie von der dortigen Staatsdiktatur subventioniert wird? Wir halten den
Verzicht auf einheimische Stahlerzeuger für einen großen Skandal. Das Verhalten
der Landesregierung und insbesondere das Verhalten des Verkehrsministers Wüst
dürfte ein Schlag ins Gesicht unserer Steuerzahler sein. Und da sind wir mal
gespannt, was bei diesem Brückenbau als nächstes kommt. Vielleicht Schweißer
aus Nordkorea?“

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