Regional / Dienstag, 7.April.2015

Leverkusen: WGL bevorzugt Asylbewerber – einheimische Mieter gehen leer aus

Die Wohnungsgesellschaft Leverkusen (WGL), ein Tochterunternehmen der Stadt, hat auf einer Pressekonferenz ganz politisch korrekt ein neues Konzept zur Unterbringung von Asylbewerbern vorgestellt. Die städtische Wohnungsgesellschaft verpflichtet sich im Rahmen dieses Konzepts, jährlich 42 neue Wohnungen für Asylbewerber zur Verfügung zu stellen. Hierbei handelt es sich um eine alljährliche sofortige und unbegrenzte Selbstverpflichtung.

Im Leverkusener Stadtteil Rheindorf hält die WGL den mit Abstand größten Anteil ihrer Wohnungen. Dort werden zukünftig Asylbewerber in Wohnungen überproportional untergebracht. Dem sozialen Brennpunkt Rheindorf drohen also neue soziale Konflikte. Die WGL möchte mit ihrem Konzept vor allen das sogenannte Leverkusener Modell unterstützen, das vorsieht, Asylbewerber hauptsächlich in Wohnungen auf Kosten der Leverkusener Steuerzahler unterzubringen. Für die WGL sind die neuen Mieter offensichtlich lukrativ. Der Steuerzahler übernimmt die Miete und auch eine gegebenenfalls fällige Instandsetzung der Wohnungen. Ortsansässige Mieter müssen infolge dieses Konzepts länger auf neue Wohnungen warten oder gehen, wenn es ganz schlecht läuft, völlig leer aus. Im Zuge der Leverkusener Willkommenskultur gilt es zunächst die Asylbewerber angemessen unterzubringen.

Zum fragwürdigen WGL-Konzept zur Unterbringung von Asylbewerbern erklärt PRO-NRW-Oberbürgermeisterkandidat Rechtsanwalt Markus Beisicht:

Beisicht_MTÜ_neuMein Mitbewerber Uwe Richrath von der SPD möchte noch politisch korrekter sein als der amtierende Oberbürgermeister Buchhorn von der CDU. Gemeinsam mit Herrn Schoofs von der Bürgerliste hat man nun ein Modell für die Unterbringung von Asylbewerbern in der WGL auf Kosten der Leverkusener Steuerzahler entwickelt. Zukünftig werden Asylbewerber bei der Wohnungsvergabe bevorzugt.

Die WGL verpflichtet sich, 42 Wohnungen jährlich für Asylbewerber zur Verfügung zu stellen. Insbesondere in Rheindorf aber auch in anderen Stadtteilen werden ethnische und soziale Konflikte unvermeidbar sein. Es stellt aber eine soziale Unverfrorenheit dar, wenn als Asylbewerber getarnte Wirtschaftsflüchtlinge sozialen Wohnraum eher erhalten als ortsansässige Familien, die teilweise jahrelang auf eine neue Wohnung warten müssen.

Die Bevorzugung von Asylbewerbern bei der Wohnungsvergabe ist schlicht skandalös. Glücklicherweise haben die Leverkusener Bürger am 13. September die Möglichkeit, der politisch korrekten Asyllobby von CDU, SPD und Bürgerliste die rote Karte mit einer Stimme für mich bei der OB-Wahl zu zeigen.“

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