Leverkusen: Stadt blamiert sich mit Anti-Terror-Steinen!
Aktuelles, Landesweit, Regional, Top-Themen / Freitag, 24.November.2017

Leverkusen: Stadt blamiert sich mit Anti-Terror-Steinen!

In Leverkusen sollen Findlinge an den Eingängen zu den Fußgängerzonen Bürger vor islamistischen Terrorangriffen mit Fahrzeugen schützen. So hatte die Polizei Köln die Stadt aufgefordert, die Fußgängerzonen an gefährlich erscheinenden Stellen zu sichern.

In Opladen ist das beispielsweise die Zufahrt von der Kölner Straße in Höhe Aloysius-Kapelle. Die benötigten Findlinge nahm die Stadt aus ihrem Bestand. Der Transport kostete nur 500 Euro. Ausdrücklich verzichtete die Stadt auf Poller. Die Stadtverwaltung hatte wegen der Kosten Abstand von Pollern genommen. Rund 40.000 Euro hätte man ansonsten hierfür zahlen müssen, hieß es aus der Stadtverwaltung. Dazu kämen nicht unerhebliche Kosten für die Montage im Boden, das Verlegen von Leitungen sowie die Wartungs- und Stromkosten.

Dabei hatte bereits die Dekra festgestellt, dass Findlinge wie die in Leverkusen verwendeten, nicht geeignet sind, die Bürger vor einem LKW-Attentat zu schützen. Experten hatten festgestellt, dass je nach Aufprallwinkel und Geschwindigkeit eines Lastwagens die Findlinge wie Geschosse durch die Gegend fliegen könnten. Anstatt Schutz zu bieten, würden sie dann zu einer zusätzlichen Gefahr.

In Leverkusen weiß jeder politisch Interessierte, dass die Stadtverwaltung im Umgang mit den anvertrauten Steuergeldern oftmals kein glückliches Händchen
besitzt. Wenn mal gespart wird, wird zumeist an falschen Stellen gespart.

Zu der Pose mit den Anti-Terror-Steinen in Leverkusen erklärt der PRO NRWParteivorsitzende und Leverkusener Stadtrat Rechtsanwalt Markus Beisicht:

Rechtsanwalt Markus Beisicht

„Wieder einmal erweist sich die Leverkusener Stadtverwaltung als eine Ansammlung von überforderten Leichtmatrosen. Da meint man mit Findlingen an den Eingängen zu Fußgängerzonen die Bürger vor islamistischen Terrorangriffen mit Fahrzeugen schützen zu können und hat aber nicht bedacht, dass diese Steine im Ernstfall zu gefährlichen Geschossen werden.
Findlinge wie die jedenfalls in Leverkusen verwendeten sind überhaupt nicht geeignet die Bürger vor Terrorangriffen mit einem LKW zu schützen. Anstatt Schutz zu bieten, würden sie im Ernstfall noch zu einer zusätzlichen Gefahr. Eine Blamage für die Leverkusener Verwaltung unter dem SPD-Oberbürgermeister Uwe Richrath.
Die Sicherheit der Bürger ist der Stadtverwaltung offensichtlich nicht sonderlich viel Geld wert. Nun wird dummdreist an der falschen Stelle gespart. So sind die Bürger in Leverkusen vor LKW-Attentaten nicht geschützt. Ich kann nur an die Verwaltung appellieren, schnellstmöglich die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, damit unsere Bürger auch in Leverkusen einigermaßen vor islamistischen Terrorangriffen mit Fahrzeugen geschützt werden können.
Die Kosten für die Anschaffung von Pollern könnte OB Richrath zudem direkt an Angela Merkel adressieren, die durch ihre Politik der offenen Grenzen die besondere Gefahrensituation mit verursacht hat.“

 

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