Aktuelles / Mittwoch, 29.Februar.2012

Leverkusen: PRO NRW weist auf massives Sicherheitsproblem hin

Die Bürger in Leverkusen sind verunsichert. Nach dem Überfall auf einen Zwanzigjährigen im Neulandpark, erschüttern nun zwei neue Meldungen die Menschen: In Wiesdorf wurde in der Nacht zu Samstag das dritte Mal seit vergangenem Dezember in der Rathaus-Galerie eingebrochen.

Vor rund drei Wochen hatte die Polizei erst drei Jugendliche nach einem Einbruch dort festgenommen. In Küppersteg hatten vergangenen Freitag vier Unbekannte einen Leverkusener brutal ausgeraubt und auf die Gleise gestoßen. Diese Fälle zeigten, so der Leverkusener PRO-NRW-Fraktionschef,? Rechtsanwalt Markus Beisicht, dass Leverkusen ein massives Sicherheitsproblem habe:

Markus Beisicht

„PRO NRW fordert seit Jahren den Ausbau der City-Streife und vor allem auch mehr Polizeipräsenz, damit Ruhe und Ordnung wiederhergestellt wird. Es darf nicht dazu kommen, dass man inzwischen Angst haben muss, in Leverkusen bei Dunkelheit auf die Straße zu gehen.“

Verheerend sei überdies, so Beisicht, dass von Seiten der staatlichen Organe keine klaren Signale kämen. So erinnerte der Fraktionschef an den jüngsten Kölner Justizskandal. Die dortige Staatsanwaltschaft hatte vergangene Woche noch nicht einmal Haftbefehl gegen ein brutales Räubertrio erlassen. Mitglieder einer Leverkusener Großfamilie hatten zuvor Rentner brutal überfallen. Mit einer solch laxen Haltung, so Beisicht, ermutige man potentielle Straftäter geradezu: „Wenn man in Leverkusen Rentner überfallen kann, ohne einen Haftbefehl zu bekommen, dann gibt es für Kriminelle nur wenig Gründe, von ihrem Tun abzulassen. PRO NRW fordert deshalb neben einer besseren Prävention knallharte Strafen für Kriminelle.“