Aktuelles / Dienstag, 20.März.2012

Leverkusen: PRO NRW verhindert Moscheebauprojekt in Bürrig

Es war schon alles ausgemacht. Ein obskurer marokkanischer Moscheeverein sollte das städtische Grundstück Overfeldweg 63 in Bürrig zu einem Dumpingpreis erhalten, um dort eine islamistische Begegnungsstätte und eine Moschee zu errichten. Die Altparteien hatten dieses Projekt im Stillen beschlossen und in nicht öffentlichen Sitzungen bereits durchgewunken.

Sie hatten aber die Kampagnenfähigkeit von PRO NRW mal wieder unterschätzt. Binnen weniger Tage wurden in Leverkusen 20.000 Petitionen gegen das geplante Moscheeprojekt verteilt. Die Resonanz in der Bevölkerung war überwältigend. Den Leverkusener Kreisverband erreichten mehr als 500 positive Zuschriften.

Heute vermeldet die Rheinische Post direkt aus der nicht öffentlichen Sitzung des Finanzausschusses, dass das Grundstück Overfeldweg 63 durch die Stadt nicht an den marokkanischen Moscheeverein, sondern nunmehr an den Recyclingunternehmer Bender veräußert worden sei. Bender möchte dort expandieren und neue Arbeitsplätze schaffen.

Markus Beisicht

Zum großen Erfolg der PRO NRW-Kampagne erklärt der PRO-NRW-Vorsitzende Rechtsanwalt Markus Beisicht:

„Wir sind die einzige politische Kraft in Leverkusen, die sich als Interessenvertretung der einheimischen steuerzahlenden Bevölkerung definiert. Wir haben das neue Multi-Kulti-Projekt in Bürrig immer abgelehnt. Es kann nicht angehen, dass dort islamistische Parallelwelten geschaffen werden. Zumal kolportiert wird, dass auch salafistische Hassprediger in jüngerer Vergangenheit bei islamischen Vereinigungen vor Ort ein- und ausgegangen sind. Bürrig kann nun aufatmen. Die Rechnung von OB Buchhorn, das Problem einfach auszusitzen und nun den Ortsteil Manfort mit der marokkanischen Moschee beglücken zu wollen, wird nicht aufgehen.

Wir werden in den kommenden Wochen die Anwohner aufklären und werden die Errichtung eines islamistischen Zentrums, samt Moschee, im ehemaligen Gebäude des Gesundheitsamtes an der Manforter Strasse 184 zu einem Wahlkampfschwerpunkt bei der anstehenden Landtagswahl in Leverkusen machen.

Wir wollen weder in Bürrig, noch in Manfort weitere islamistische Parallelwelten, in denen nicht unser Grundgesetz, sondern die Scharia herrscht.“