Aktuelles / Mittwoch, 11.November.2015

Leverkusen: OB Richrath (SPD) beglückt die Stadt mit Mega-Flüchtlingsunterkunft

 

Spätestens Ende 2016 sollen die Gebäude einer neuen Zentralen Unterbringungseinrichtung (ZUE) an der Solinger Straße in Rheindorf-Nord stehen und in Betrieb genommen werden. Der neue, besonders politisch korrekte Leverkusener Oberbürgermeister Uwe Richrath hat für die schnellstmögliche Errichtung der Unterbringungseinrichtung extra eine städtische Projektgruppe mit Mitarbeitern aller Dezernate und Externen eingerichtet.

Als konkreten Standort favorisiert die Stadtverwaltung einen westlich der Hochspannungsleitung gelegenen Platz. Zugleich führt die Stadtverwaltung bereits mit dem Grundstückseigentümer  Gespräche zum Grundstückskaufvertrag. Der Ankauf des Grundstücks soll zeitnah über die Bühne gehen. In der Zentralen Unterbringungseinrichtung sollen wenigstens 800 Asylbewerber untergebracht werden.

Auf die Steuerzahler werden also weitere Millionensummen für die Errichtung der Zentralen Unterbringungseinrichtung in Rheindorf zukommen. In Schlebusch werden Asylbewerber zukünftig im Atrium-Hotel untergebracht. Das Atrium ist ein modernes Hotel in ruhiger Lage. Im Internet wird es wie folgt beworben: Als Wohnmöglichkeit in Zimmern mit einem eigenen Bad und einem Schreibtisch sowie allen modernen Annehmlichkeiten, mit der Nähe zu Golf- und Tennisplätzen und einem reichhaltigen Frühstücksbuffet.

Der neue OB Richrath hat auf der Suche nach neuen Unterbringungsmöglichkeiten für Asylbewerber die zwei Hotelgebäude seitens der Stadt erwerben lassen und will hier ab Januar 2016 wenigstens 100 Asylbewerber auf Kosten der Leverkusener Steuerzahler adäquat unterbringen. Dies entspricht der heutigen Kapazität für Hotelgäste. Nun wird aus dem Atrium eine weitere Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber. Bei der gestrigen Bürgeranhörung beklagten viele der anwesenden Grundstücksnachbarn einen Wertverlust ihrer Immobilien. Aber dies dürfte halt der Preis für die Leverkusener Willkommensgesellschaft sein!

Zur aktuellen AsyBeisicht_MTÜ_polaroidldebatte in Leverkusen erklärt der PRO NRW-Parteivorsitzende und Leverkusener Stadtrat Rechtsanwalt Markus Beisicht:

„Wir lehnen als einzige politische Plattform in Leverkusen die Errichtung einer Zentralen Unterbringungseinrichtung für Asylbewerber in Rheindorf-Nord entschieden ab. Rheindorf kann einen weiteren Zuzug von 800 Asylbewerbern sicher nicht mehr verkraften. Die Errichtung der geplanten Mega-Flüchtlingsunterkunft wird endgültig die soziale Balance des Stadtteils zerstören. Geradezu abenteuerlich ist des weiteren, daß ab Januar in Leverkusen nunmehr Asylbewerber mit und ohne Asylgrund auf Kosten der Leverkusener Steuerzahler in einem Luxus-Hotel untergebracht werden. Es dürfte nur noch eine Frage der Zeit sein, wann der Leverkusener Steuerzahler im Zuge der Willkommenskultur auch Golf- und Tennisübungsstunden für die Asylbewerber zu zahlen hat. Noch in diesem Monat wird PRO NRW eine Kampagne gegen die verfehlte städtische Asylpolitik starten. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann die Leverkusener Bürger gegen die verfehlte städtische Asylpolitik Sturm laufen.“