Aktuelles / Montag, 13.Mai.2013

Leverkusen: Mordversuch an Markus Beisicht heute Thema im Stadtrat – Abstimmung endet mit menschenverachtendem Eklat

Der knapp vereitelte islamistische Mordanschlag auf den Pro NRW-Vorsitzenden Markus Beisicht war heute Nachmittag Thema im Stadtrat von Leverkusen. Der Tagesordnungspunkt endete mit einem unglaublichen Skandal: Sämtliche etablierten Ratspolitiker lehnten eine Distanzierung und Verurteilung von politischer Gewalt in diesem Zusammenhang ab!

Die Pro NRW-Ratsfraktion forderte in einem Antrag die anderen Parteien auf, solidarisch jegliche Gewalt zur Durchsetzung politischer, religiöser oder ideologischer Ziele zu verurteilen und gemeinsam ein Zeichen für ein friedliches, tolerantes und gewaltfreies Leverkusen zu setzen, mehr dazu unter PI-News

Die Vertreter von CDU, SPD, FDP und Grünen interessierte dies aber nicht im Geringsten. Trotz des knapp vereitelten Mordanschlages auf Markus Beisicht und seine Familie lehnten die Altparteien eine Resolution gegen Gewalt als Mittel politischer oder religiöser Auseinandersetzungen knallhart ab.

„Die Mehrheitsfraktionen haben heute ein erschreckendes Signal für die Akzeptanz von Gewalt in der Politik, bis hin zu schwersten Straftaten, gesetzt“, so ein sichtlich schockierter Markus Beisicht in einer ersten Stellungnahme.  „Ich bin entsetzt über dieses Ausmaß an Ignoranz und Menschenverachtung auf Seiten von CDU, SPD und Co. Armes Leverkusen kann man da nur sagen. Der einzige Trost: Im nächsten Jahr haben es die Bürger in der Hand, diese Skandalparteien bei der Kommunalwahl rigoros abzustrafen!“