Aktuelles / Mittwoch, 31.Oktober.2012

Leverkusen: Mehr als hundert Roma nun in Opladen eingetroffen

Ein Insider, der im Opladener Übergangsheim ein und aus geht, setzte sich in der letzten Woche mit der Leverkusener PRO-NRW-Ratsfraktion in Verbindung und berichtete über die aktuelle Situation im Übergangsheim in der Sandstraße. Am Dienstag, dem 23.10.2012, waren bereits 20 Personen, alles Angehörige einer „mobilen ethnischen Minderheit“, in Opladen eingetroffen. Bis zum Ende der Woche sollte dann die Zahl auf insgesamt 120 Roma steigen, obwohl ursprünglich nur 100 zusätzliche Personen im Opladener Übergangsheim untergebracht werden sollten.

Der Betreuungspersonen fiel auf, dass sich auffallend viele Kinder und Jugendliche im Übergangswohnheim aufhalten. Da in der Bundesrepublik eine Schulpflicht besteht, werden auf die Opladener Schulen einige gravierende Probleme zukommen.

Bei den Asylbewerbern handelt es sich allesamt um Flüchtlinge aus sogenannten sicheren Drittstaaten, die ausschließlich aus wirtschaftlichen Gründen Zuflucht in der Bundesrepublik suchen. Ihre Asylanträge werden daher zu 100 % abgelehnt. Im Heim selber rechnet man mit einer Aufenthaltsdauer der neuen Gäste von mindestens einem Jahr. Der deutsche Steuerzahler wird es schon richten.

Auch die hygienischen Zustände im Übergangsheim sollen sich schon wenige Tage nach dem Erscheinen der neuen Bewohner erkennbar verschlechtert haben.  Es ist daher nicht auszuschließen, dass in Opladen demnächst Verhältnisse wie in Duisburg drohen.

PRO NRW fordert eine schnellstmögliche Bearbeitung der Asylanträge und eine schnellstmögliche Abschiebung der Wirtschaftsflüchtlinge in ihre Heimat. Zudem müssen die Anwohner umfassend über ihre neuen Nachbarn informiert werden. Die Stadt Leverkusen sollte in dieser Frage endlich Transparenz zeigen und mit offenen Karten spielen.