Aktuelles / Mittwoch, 20.Februar.2013

Leverkusen: Märchenstunde von OB Buchhorn (CDU) und Polizeipräsident Albers (SPD)

In Küppersteg und auch in Bürrig gäbe es angeblich keine nennenswerte und überdurchschnittlich hohe Kriminalität, behaupten nach einem Arbeitsgespräch der Kölner Polizeipräsident Albers sowie der Leverkusener Oberbürgermeister Buchhorn.

Beide bagatellisieren dreist die gravierenden Kriminalitätsprobleme in den beiden Leverkusener Stadtteilen und verkünden im Hinblick auf die Kriminalitätsentwicklung praktisch den Offenbarungseid.

Markus Beisicht

Zu den peinlichen Beschwichtigungserklärungen der Herren Albers und Buchhorn erklärt der PRO-NRW-Fraktionsvorsitzende Rechtsanwalt Markus Beisicht:

„Offenbar leben die Herren Buchhorn und Albers in ihrer eigenen Parallelwelt. Sie versuchen nunmehr den von der Kriminalitätsexplosion betroffenen Bürgern in Küppersteg und Bürrig einzureden, dass es angeblich keine nennenswerte Kriminalität in den beiden Stadtteilen gäbe. Die Ausführungen der beiden Herren, die selbstverständlich nicht in Bürrig oder Küppersteg wohnen, zeugen von einer Ignoranz sondergleichen. In den beiden Stadtteilen hat gerade in jüngerer Vergangenheit eine regelrechte Kriminalitätsexplosion stattgefunden. Eine Einbruchsserie verunsichert die örtlichen Ladenbesitzer – und die etablierte Politik schweigt.

Einzig PRO NRW setzt sich für mehr Sicherheit in den beiden Stadtteilen ein. Wir fordern eine verstärke Polizeipräsenz sowie eine konsequente Videoüberwachung von öffentlichen Angsträumen wie dem S-Bahnhof Küppersteg. Wir werden nicht hinnehmen, dass sich in Bürrig und Küppersteg rechtsfreie Räume bilden. Bei den Bürgern geht mittlerweile regelmäßig die Angst um. Man traut sich teilweise kaum noch vor die Haustüre. Statt zu beschwichtigen, sollte OB Buchhorn dafür sorgen, dass in beiden Stadtteilen ein personell aufgestockter kommunaler Ordnungsdienst eingesetzt wird.“