Aktuelles / Dienstag, 13.März.2012

Leverkusen: Kriminalität expoldiert, OB Buchhorn schweigt

Polizeipräsident Wolfgang Albers (SPD) durfte es gestern verkünden: In Leverkusen ereigneten sich im Jahr 2011 13.180 Straftaten (581 mehr als 2010). So viel Kriminalität gab es noch nie in Leverkusen. Leverkusen erlebt ein Rekord an Einbruch-Diebstählen, Raubstraftaten und Taschendiebstählen. Die Zahl der Taschendiebstähle ist in Leverkusen um fast 35 % gestiegen. Laut Albers kommen die Täter aus familiären Netzwerken aus Osteuropa. Die Zahl der Wohnungseinbrüche ist um 15 % angestiegen. Auch hier sollen die Täter zumeist aus Osteuropa kommen und sehr reisefreundlich sein.

Auch die Zahl der Fahrraddiebstähle ist in der Farbenstadt noch einmal angestiegen. Ebenso bewegen sich die Raubstraftaten, die Körperverletzungsdelikte sowie Kapitalverbrechen auf einem erschreckend hohen Niveau.

Markus Beisicht

Zur Kriminalitätsentwicklung in Leverkusen erklärt der PRO NRW-Vorsitzende Rechtsanwalt Markus Beisicht:

„Leverkusen entwickelt sich zu einer der unsichersten Städte in der Bundesrepublik. Die Ordnungsbehörden befinden sich überall auf dem Rückzug und dulden rechtsfreie Räume in der Stadt. Jamaika-Plus steht diesem Phänomen völlig hilflos gegenüber. Für das verständliche Sicherheitsbedürfnis der Bürger wird nichts getan: Man kapituliert vor Gewalt, Jugendgangs zumeist mit Migrationshintergrund, Kriminalität und vor der Drogenszene.

Abhilfe ist von Buchhorn & Co. nicht mehr zu erwarten. Einzig pro NRW setzt sich für ein sicheres Leverkusen ein. Wir fordern ein rigoroses Durchgreifen gegen Kriminelle. Straßenräuber, Ladendiebe und Vergewaltiger gehören nicht länger mit Samthandschuhen angefasst. Wir fordern eine verstärkte Präsenz der Polizei in Problemstadtteilen sowie in der City in Wiesdorf. Es darf kein Sparen auf Kosten der Sicherheit geben; Opferschutz vor Täterschutz! Des Weiteren fordern wir die Bildung einer zusätzlich lokalen Stadtteilpolizei.“