Aktuelles / Dienstag, 11.November.2014

Leverkusen: Kölner Erzbischof Kardinal Rainer Maria Woelki besucht Asylbewerberheim in Opladen

Ganz politisch korrekt besuchte der Kölner Erzbischof Woelki gestern die Asylbewerberunterkunft an der Sandstraße.
Bei seinem Besuch verlor er natürlich kein Wort über die sich ausbreitende Kriminalität rund ums Flüchtlingsheim. Die Vermüllung der Örtlichkeit, die Lärmbelästigungen waren selbstverständlich auch kein Thema bei der illustren Zusammenkunft. Sozialdezernent Markus Märtens durfte dann die vorbildliche Leverkusener Asylpolitik vorstellen und man war sich einig, dass die Armutsflüchtlinge nicht ausreichend alimentiert sind.
003Beisicht-739x1024Zum Besuch des Kölner Kardinals Woelki in der Opladener Sandstraße erklärt der PRO NRW-Vorsitzende Rechtsanwalt Markus Beisicht:
„Es gibt kaum eine Institution im Rheinland, die reicher ist als die katholische Kirche. Es wäre daher sicherlich hilfreicher, wenn der stets um die Belange der Asylbewerber bemühte Kölner Kardinal Woelki einen Vorschlag zur Entlastung der Leverkusener Steuerzahler in dieser Angelegenheit unterbreitet hätte. Woelki, der sich so aufrichtig und engagiert um die Belange traumatisierter Roma-Kinder und deren Eltern kümmert, hätte zum Beispiel seine üppigen Gemächer für die Unterbringung von Flüchtlingen zur Verfügung stellen können. Dies hätte sicherlich seine eigene Glaubwürdigkeit ein wenig gestärkt. Stattdessen werden salbungsvolle Reden gehalten und der Leverkusener Steuerzahler darf weiterhin mit Millionensummen Wirtschaftsflüchtlinge aus aller Welt alimentieren. Bei solchen Hirten muss man sich über leere Kirchen im Rheinland nun wahrlich nicht mehr wundern.“

Tags: , , , , , , , , ,