Regional / Montag, 28.Juni.2010

Leverkusen: Integrationsrat muss sofort zusammenkommen

Markus Beisicht (pro NRW) forderte den Vorsitzenden des Leverkusener Integrationsrates, Serkan Kaygisiz, jetzt in einem offenen Brief zu einer Sondersitzung des Gremiums auf. Hintergrund ist der sexuelle Missbrauch einer Elfjährigen in Leverkusen, der durch den islamischen Hintergrund des Täters vom Gericht gerechtfertigt worden war.

Angesichts des sexuellen Missbrauchs einer Elfjährigen in Leverkusen durch einen aus Afghanistan stammenden Mann und einer milden Strafe durch das Kölner Landgericht, forderte Markus Beisicht als Mitglied des Leverkusener Integrationsrates jetzt eine offene Diskussion im Gremium über die Frage der islamischen Kinderehe und islamischer Moralvorstellungen. Es sei nicht hinzunehmen, dass in Leverkusen bereits Neunjährige auf dem islamischen Heiratsmarkt verschachert würden.

Beisicht forderte überdies die islamischen Gemeinden in Leverkusen zu einer Klarstellung auf: „Die islamischen Gemeinden sollten eine ganz klare Stellungnahme treffen, wie sie zur Kinderehe stehen. Am besten wäre eine Erklärung mit dem Integrationsrat, die diese menschenfeindliche Praxis verurteilt. Der Integrationsrat hat die Aufgabe, Menschen aus fremden Kulturen in unseren Kulturkreis einzugliedern. Nicht der Islam hat die mitteleuropäische Kultur zu bestimmen.“

Deshalb sei der Integrationsrat an dieser Stelle gefragt: „Wenn mitten unter uns Elfjährige sexuell missbraucht werden und das Ganze durch eine kulturfremde Religion motiviert wird, dann hat der Vorsitzende des Integrationsrates Serkan Kaygisiz eigentlich von allein tätig zu werden. Dass er von pro NRW zur Tätigkeit aufgerufen werden muss, ist schon schlimm genug. Ich fordere deshalb Herrn Kaygisiz auch durch einen Offenen Brief in aller Deutlichkeit dazu auf, umgehend eine Sondersitzung des Integrationsrates einzuberufen, die sich mit diesen skandalösen Vorfällen befasst.“

OFFENER BRIEF

Sehr geehrter Herr Kaygisiz,

in Leverkusen wurde, wie Sie wissen, ein elfjähriges Mädchen missbraucht. Unter Hinweis auf den kulturellen Hintergrund des Täters – ein islamischer – fiel die Verurteilung sehr milde aus.

Nach Meinung von pro NRW ist der sexuelle Missbrauch von Kindern durch nichts zu rechtfertigen. Gerade auch die Migranten stehen unter dem Schutz des Grundgesetzes.

Dieses Thema muss deshalb dringend im Integrationsrat besprochen werden. Ich fordere Sie nachdrücklich dazu auf, eine Sondersitzung des Gremiums umgehend zu veranlassen.

Ich bitte um Ihre baldige Stellungnahme.

Mit freundlichen Grüßen

Markus Beisicht