Regional / Montag, 3.Mai.2010

Leverkusen: Engagierte katholische Christen ergreifen für pro NRW Partei

Vor zwei Tagen wurde der pro-NRW-Kreisvorsitzenden von Leverkusen, Susanne Kutzner, ein offener Brief von zehn engagierten Leverkusener Katholiken an den Katholikenrat übergeben.

In diesem Brief heißt es wörtlich:

Sehr geehrte Damen und Herren bzw. Mitchristen,

mit zunehmender Sorge machen sich Christen hier in Leverkusen Gedanken über die Aktivitäten des Katholikenrates, vor allem seines wiedergewählten Vorsitzenden Hölzer.

Wie nicht nur in der Rheinischen Post, sondern auch in der Mittwoch-Ausgabe der Wochenzeitung zu lesen war, wollen Sie ja wiederum eine sogenannte Aufklärungsschrift über die rechtspopulistische Partei „pro NRW“ herausbringen.

Da erhebt sich zunächst mal die Frage, woher Sie sich selbst über pro NRW informiert haben. Uns ist nicht bekannt, dass Herr Beisicht, ihr Vorsitzender, oder ein anderes Vorstandsmitglied mal zu einer Informations-Veranstaltung eingeladen wurden. Leider muss man wohl schließen, dass die Hetze gegen pro NRW weitergehen soll, vermutlich sogar im Stil wie bei der Kommunalwahl, als auch Vertreter der christlichen Kirchen sich an Aufrufen beteiligten, Veranstaltungen von pro NRW zu verhindern, im Klartext „Gewalt anzuwenden“. Sollen auch hier in Leverkusen wieder hunderte Polizisten aufgeboten werden, um pro NRW das laut Verfassung zustehende Recht zu gewähren, auf friedliche Weise ihr politischen Ansichten kundzutun?

Wollen Sie sich dagegen sogar ein weiteres Mal mit linken Chaoten und Gewalttätern zusammentun?

Halten Sie die mündigen Bürger für so dumm, dass sie Ihrer Aufklärung bedürfen?

Noch sind Kirche und Staat laut Verfassung getrennt, deshalb hat sich die Kirche nicht in die Politik einzumischen. Und ruft pro NRW etwa zu Gewalttaten oder zum Töten auf, wie es manche der Islam-Prediger tun?

Haben Sie sich selber überhaupt mal gründlich mit dem Islam beschäftigt, zumindest einmal den Koran gelesen? Dann müsste Ihnen eigentlich aufgefallen sein, wie viele Aufrufe zur Gewaltanwendung gegen Nicht-Muslime dort stehen. Allein aus Sure 9 sind die Verse 5,29 und 30 höchst aufschlussreich und eigentlich sollten Sie auch wissen, dass all diese Gewaltaufrufe für den auch heute noch zu befolgenden Willen Gottes gehalten und dementsprechend befolgt werden.

Doch wo bleiben Ihre Aufrufe zu Lichterketten, Mahnwachen, Demos, wenn Christen in islamischen Ländern entsprechend solchen Koran-Versen verfolgt und getötet werden?

Stattdessen verteufeln Sie diejenigen, die auf die Problematik des Islams, insbesondere auf seine leider nun mal vorhandene Aggressivität gegen Christen hinweisen.

Die Kirche steckt zur Zeit in einer tiefen Krise, wo sind Ihre Aufrufe zum Gebet und Solidarität für unseren Heiligen Vater?! Das wäre Ihre Aufgabe und nicht plumpe Propaganda gegen eine kleine, friedliche und demokratische Gruppierung, deren Mitglieder übrigens überwiegend ehemalige CDU-Anhänger und gläubige Christen sind.

Wir werden im bischöflichen Ordinariat anfragen, ob wiederum eine solche Hetze von der Kirche ausgehen darf oder soll.

Informieren Sie sich erstmal genauer über pro NRW, bevor Sie dagegen aktiv werden; alles andere wäre pure Verleumdung, wie schon bei der letzten Kommunalwahl.“

Hierzu erklärt der pro NRW-Vorsitzende und Spitzenkandidat zur Landtagswahl, Rechtsanwalt Markus Beisicht:

Das Schreiben der engagierten Leverkusener Katholiken hebt sich wohltuend von den Erklärungen einiger politisierender Pfarrer aus Solingen ab, die gemeinsam mit militanten Linksextremisten pro NRW das Recht auf die Durchführung von Islamkritischen Veranstaltungen absprechen möchten. Pro NRW steht in der Mitte der Gesellschaft. Selbstverständlich finden immer mehr engagierte Christen, die  von der Amtskirche und politisch korrekten Politpfarrern enttäuscht sind, bei uns ihre politische Heimat. Engagierte Christen wählen daher am 09. Mai pro NRW.