Leverkusen: Das Abzocken der Bürger durch die Altparteien geht unvermindert weiter
Aktuelles, Landesweit, Regional, Top-Themen / Dienstag, 14.November.2017

Leverkusen: Das Abzocken der Bürger durch die Altparteien geht unvermindert weiter

Die Leverkusener Stadtverwaltung plant eine neue Fassung der Parkgebühren in Opladen. Dort sollen nun die Parkgebühren von 0,60 € direkt auf 1,50 € pro Stunde steigen. Dies entspricht einer Parkgebührenerhöhung um 250 %.

Nicht ohne Grund sind die Parkgebühren in Opladen deutlich geringer als in der Leverkusener City. Der Opladener Einzelhandel ist seit Jahrzehnten vernachlässigt worden und aus dem Blickwinkel der Stadtentwicklung schlicht gefallen. Folglich kann das Opladener Einzelhandelsangebot bei Weitem nicht mit dem in der Leverkusener City mithalten. Also müssen sich die Parkgebühren in Wiesdorf und Opladen sehr wohl deutlich unterscheiden.

Zudem steht der Opladener Einzelhandel in massiver Konkurrenz zum attraktiven Angebot in Langenfeld. Mit der von der Stadtverwaltung unter OB Richrath (SPD) vorgeschlagenen Gebührenerhöhung wird das Parken in Opladen sogar teurer als in Langenfeld.

Zur geplanten Neufassung der Parkgebühren erklärt die Leverkusener PRO-NRW-Kreisvorsitzende, Frau Susanne Kutzner:

Susanne Kutzner

„Die von der Leverkusener Stadtverwaltung vorgeschlagene Neufassung der Parkgebührenordnung ist einfach nur noch dreist und völlig kontraproduktiv. Um die Haushalt irgendwie noch zu retten, sollen die Bürger erneut maßlos überzogen abgezockt werden. Eine Parkgebührenerhöhung um 250 % ist schlicht inakzeptabel.

Offenbar verwechselt die Leverkusener Stadtverwaltung ihre Bürger mit Melkkühen. Im Übrigen scheint es so, dass die Altparteien den Bürgern mit aller Macht das Autofahren unmöglich machen wollen. Zunächst wird der Kreisverkehr Willy-Junker nur unzureichend ausgebaut. Dann folgte seitens der Stadtverwaltung eine Weigerung das Park-and Ride-Angebot in der Stadt weiter auszubauen und nun werden auch noch die Parkgebühren exorbitant und unverhältnismäßig erhöht.

Offensichtlich sollen die Bürger mit der Brechstange politisch korrekt weg vom Auto gebracht werden. PRO NRW wird diese Gebührenerhöhung selbstverständlich nicht mittragen.“

 

 

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